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Bad Eisenkappel: Kelag erzeugt Sonnenstrom in Blasnitzen

Die Kelag hat in Blasnitzen eine brachliegende Deponiefläche in eine Photovoltaikanlage umgewandelt. Auf rund 11.000 Quadratmetern erzeugen knapp 2.000 Module jährlich Strom für rund 350 Kärntner Haushalte. Damit spart die Anlage rund 283 Tonnen CO₂ pro Jahr ein.

Die PV-Freiflächenanlage in Blasnitzen ©Kelag

Wo früher eine Deponie der Zellstofffabrik lag, produziert die Kelag seit Sommer grüner Strom: Die neue PV-Freiflächenanlage Blasnitzen in der Marktgemeinde Bad Eisenkappel zeigt, wie ungenutzte Flächen sinnvoll in die Energiewende eingebunden werden können.

Die 1.976 Solarmodule bringen laut Kelag eine Gesamtleistung von 1.100 kWp. Pro Jahr sollen sie rund 1.230 MWh Strom erzeugen. Damit soll der Bedarf von rund 350 Haushalte gedeckt werden. Der Beitrag zur Klimabilanz ist beachtlich: Etwa 283 Tonnen CO₂ werden jährlich eingespart.

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Die PV-Freiflächenanlage Blasnitzen ist Teil eines groß angelegten Investitionsprogramms der Kelag
©Kelag

Investition in die Zukunft

Die Bauarbeiten starteten Ende 2024 und wurden im Frühsommer 2025 abgeschlossen. Rund 1 Mio. Euro investierte die Kelag in das Projekt. „Jede unserer Anlagen trägt maßgeblich zu einem nachhaltigen Energiemix in Kärnten bei“, betont Vorstand Reinhard Draxler. Neben Photovoltaik setzt das Unternehmen weiterhin auf Wasser- und Windkraft sowie Biomasse.

Teil eines großen Programms

Die Freiflächenanlage Blasnitzen ist nur ein Baustein eines umfassenden Investitionsprogramms: Bis 2035 will die Kelag rund 3,8 Milliarden Euro in den Ausbau erneuerbarer Energien stecken. Ziel ist ein ausgewogenes, unabhängiges und zukunftssicheres Energiesystem für Kärnten.