Land Kärnten informiert
Winterdienst im Bezirk Völkermarkt: 44 Mitarbeiter sorgen für befahrbare Straßen
Start für den Kärntner Winterdienst! Über 400 Mitarbeiter sorgen bis Ende März 2026 für sichere Straßen. Allein im Bezirk Völkermarkt betreuen 44 Mitarbeiter rund 600 Kilometer Landesstraßen und sind dafür Tag und Nacht im Einsatz.
Mit November hat auf den Landesstraßen in Kärnten offiziell der Winterdienst begonnen. Über 400 Mitarbeiter aus 17 Straßenmeistereien und vier Bauhöfen sorgen bis Ende März in ganz Kärnten für sichere Straßen. „Unsere Mitarbeiter in den Straßenmeistereien leisten mit dem Winterdienst einen wichtigen Beitrag zur sicheren Befahrbarkeit der Landesstraßen während der Wintermonate“, erklärt Landeshauptmann Stv. und Straßenbaureferent Martin Gruber.
Blick in den Bezirk Völkermarkt
Im Bezirk Völkermarkt sind 44 Mitarbeiter aus den Straßenmeistereien Eisenkappel und Völkermarkt im Einsatz. Sie betreuen rund 600 Kilometer Landesstraßen und halten diese schneefrei und sicher befahrbar. Dafür stehen ihnen elf Räumfahrzeuge, Schneeschleudern und Schneefräsen sowie zusätzliches Spezialgerät zur Verfügung.
Der Winterdienst zählt neben dem laufenden Bau und Erhaltungsbetrieb zu den zentralen Aufgaben der Landesstraßenverwaltung. „Wir schaffen damit nicht nur Verkehrssicherheit. Der Winterdienst stellt auch die Erreichbarkeit aller Regionen sicher. Das ist besonders für den ländlichen Raum wichtig, ebenso für Einsatzkräfte und die Lebensmittelversorgung“, betont Gruber. Durchschnittlich werden jährlich rund zehn Millionen Euro in den Winterdienst investiert. Nach ersten Schätzungen entfallen davon etwa eine Million Euro auf den Bezirk Völkermarkt. Die endgültigen Kosten stehen jedoch erst nach dem Ende des Winters fest.
Einsatz von Sole
Um den Salzverbrauch und damit die Umweltbelastung zu reduzieren, setzt das Land seit mehreren Jahren verstärkt auf den Einsatz von Sole. Dabei wird Trockensalz mit einer Salzlösung vermischt und als Feuchtsalz ausgebracht. „Diese Methode hat sich bewährt. Die Sole haftet sofort auf der Fahrbahn und wird daher weniger leicht verweht. Das senkt den Salzbedarf und reduziert die Kosten“, erklärt Gruber. In ganz Kärnten stehen derzeit 51 Salzsilos und 40 Soletanks bereit, die aktuell mit rund 13 300 Tonnen Streusalz gefüllt sind. Das entspricht etwa 70 Prozent des Bedarfs für einen durchschnittlichen Winter und deckt damit einen großen Teil der erwarteten Einsätze ab. Im Bezirk Völkermarkt sorgen sechs Salzsilos und drei Soletanks an mehreren Standorten für kurze Transportwege und eine sichere Versorgung. Zusätzlich verfügt jedes Straßenbauamt über eine moderne Anlage zur Aufbereitung der Sole.
„Mit hervorragend geschultem Personal, moderner Technik und einer verlässlichen Versorgung sind wir bestens auf den Winter vorbereitet. Ich danke den Mitarbeitern der Straßenmeistereien Eisenkappel und Völkermarkt, die während der Wintermonate Tag und Nacht im Einsatz stehen“, so Gruber abschließend.
Online: 18.11.2025 - 13:29

