16 geförderte Wohnungen
Schlüsselübergabe in Griffen: Modernes Wohnprojekt offiziell fertiggestellt
In Griffen wurden am 18. November 16 neue geförderte Mietwohnungen offiziell übergeben. Mit der Fertigstellung der dritten Baustufe ist eines der wichtigsten Wohnbauprojekte der Gemeinde abgeschlossen.
Gestern, Dienstag, fand in der Rudner Straße in Griffen die feierliche Schlüsselübergabe für eine neue geförderte Wohnanlage statt. Mit der Fertigstellung der dritten Baustufe ist das Wohnbauprojekt nun vollständig abgeschlossen. Insgesamt 16 moderne Mietwohnungen stehen ab sofort ihren neuen Bewohnern zur Verfügung. An der Feier nahmen Wohnbaureferentin LHStv.in Gaby Schaunig, KSW-Geschäftsführer Christian Piber sowie Griffens Bürgermeister Josef Müller teil.
Bedeutung für leistbares Wohnen
Wohnbaureferentin Schaunig betonte die zentrale Rolle des geförderten Wohnbaus für die Lebensqualität in Kärnten. Wohnen sei weit mehr als das Bereitstellen von vier Wänden, sagte sie. Es gehe um Stabilität, Sicherheit und die Möglichkeit, das eigene Leben langfristig zu gestalten. Besonders junge Familien und Paare profitieren laut Schaunig von energieeffizienten, gut geplanten und leistbaren Wohnungen.
Sie hob hervor, dass Kärnten dank Wohnbauförderung und Mietensenkungsprogramm weiterhin die günstigsten gemeinnützigen Mieten Österreichs verzeichne. Das zeige, dass die Wohnbaupolitik den Menschen unmittelbar zugutekomme.
Moderne Ausstattung und nachhaltige Bauweise
Errichtet wurde die Anlage vom Kärntner Siedlungswerk. Die Wohnanlage bietet Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen, alle ausgestattet mit großzügigen Balkonen oder Terrassen. Ein barrierefreier Zugang über einen Lift ist gewährleistet. Beheizt wird das Gebäude mittels umweltfreundlicher Fernwärme und Fußbodenheizung.
Besonders hervorzuheben sind die begrünten Dächer und Fassaden, die einen Beitrag zu einem angenehmen Mikroklima leisten. Die Lage im Ortsgebiet überzeugt durch kurze Wege zu Schulen, Nahversorgern und dem Zentrum. Rund 3,24 Millionen Euro flossen in das Projekt.
Fokus auf Bestandserhaltung
Im Rahmen der Übergabe erinnerte Schaunig auch an die Grundprinzipien der Kärntner Wohnbauförderung. Vorrangig werde bestehender Wohnraum erhalten und saniert. Wo dies nicht möglich sei, setze man auf Revitalisierung, wie etwa von alten Gebäuden, Schulen, Kindergärten oder Feuerwehrhäusern. Neubauten würden nur dann realisiert, wenn alle anderen Optionen ausgeschöpft seien. Dabei achte man darauf, nicht auf der grünen Wiese zu bauen, sondern bereits erschlossene Flächen zu nutzen. So solle zusätzliche Bodenversiegelung vermieden werden.
Online: 19.11.2025 - 08:51
