Zurück

Grüne Energie trifft Kulinarik: Neue E-Tankstellen bei Mochoritsch Griffen

Die Kelag und das beliebte Wirtshaus Mochoritsch setzen ein starkes Zeichen für die Mobilitätswende: Bei der A2-Abfahrt Griffen wurden drei neue Hochleistungs-E-Ladestationen eröffnet – und das mit viel Herzblut, Regionalität und Weitblick.

Hannes Jernej (Geschäftsführer Mochoritsch Gastronomie GmbH), Reinhard Draxler (Kelag-Vorstand), Ruderinnen Magdalena und Katharina Lobnig, Alexander Jordan (Kelag-Vertriebsleiter) und Josef Jernej (Geschäftsführer Mochoritsch Gastronomie GmbH) ©Varh Fotografie

An der stark frequentierten A2 Autobahnabfahrt bei Griffen wurde am Gelände von Mochoritsch Griffen-Rast ein zukunftsweisendes Energieprojekt verwirklicht. Die Kelag, Kärntens größtes Energie- und Infrastrukturunternehmen, eröffnete gemeinsam mit dem langjährigen Partner drei neue Schnellladestationen für Elektrofahrzeuge – ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Energiewende.

Standort mit Geschichte und Strahlkraft

Die traditionsreiche Mochoritsch Gastronomie GmbH setzt seit Jahren auf Nachhaltigkeit – mit einem Fokus auf Bio-Lebensmittel, Photovoltaik und Regionalität. Geschäftsführer Hannes Jernej unterstrich bei der Eröffnung die Bedeutung des Projekts: „Wir wollten ursprünglich selbst eine E-Tankstelle bauen. Mit der Kelag haben wir aber einen verlässlichen Partner, der diese komplexe Aufgabe perfekt umsetzt.“

Josef Jernej (Mochoritsch), Reinhard Draxler und Alexander Jordan (Kelag) und Hannes Jernej (Mochoritsch) bei der Pressekonferenz ©Varh Fotografie

Auch der Zeitpunkt der Eröffnung könnte kaum passender sein: Die Zahl der E-Autos wächst rasant – alleine in Kärnten verzeichnet Kelag ein Plus von 40 % bei den abgegebenen Lademengen im Vergleich zum Vorjahr.

Investition in die Zukunft

Knapp 450.000 Euro wurden in die hochmoderne Ladeinfrastruktur investiert. Drei neue Schnelllader mit je bis zu 300 kW ermöglichen ein besonders rasches Aufladen – ideal für Pendler, Touristen und Reisende auf der Südautobahn zwischen Wien und Italien.

Werbung
Reinhard Draxler, Vorstand der Kelag: „Angesichts der steigenden Zahl an Neuzulassungen von E-Autos in Kärnten sowie im Transitverkehr ist das eine wichtige Investition in die regionale Ladeinfrastruktur“

Reinhard Draxler, Vorstand der Kelag, betont: „Wir sehen das nicht nur als technisches Projekt, sondern als Teil eines Gesamtbildes für die Mobilitätswende in Kärnten. Und es funktioniert nur gemeinsam – mit Partnern wie Mochoritsch.“

Nachhaltigkeit als DNA

Die Besonderheit: Ein großer Teil des benötigten Stroms stammt direkt von der eigenen Photovoltaikanlage am Standort. Bereits jetzt produziert Mochoritsch mit seinen Solarpaneelen einen Großteil seines Eigenbedarfs – mit der aktuellen Erweiterung wird künftig noch mehr „grüner Strom“ direkt vor Ort erzeugt.

Mit einem Lächeln erinnerte sich Hannes Jernej an die Anfänge des Familienbetriebs: „Vor 60 Jahren gab es bei uns nur einen Holzhofen in der Küche – jetzt betreiben wir E-Ladestationen. Die Zeiten ändern sich, aber unsere Werte bleiben.“