Sittersdorf – Während andernorts Weihnachtsstimmung aufkam, galt für die Einsatzkräfte der Feuerwehr Miklauzhof Alarmstufe Dauerbetrieb. Schnee, rutschige Straßen und plötzlich auftretende Gefahren sorgten am 24. Dezember für drei aufeinanderfolgende Einsätze innerhalb weniger Stunden.
Einsatz 1: Baum blockiert Landstraße
Die erste Alarmierung erfolgte zur Mittagszeit. Zwischen Dullach und Winkel war ein Baum unter der Schneelast umgestürzt und versperrte die Straße. Die FF Miklauzhof rückte auf Anforderung der Polizei in kleiner Besetzung aus, um die blockierte Fahrbahn freizumachen. Mit Unterstützung eines Traktors wurde das Hindernis rasch beseitigt. Die Polizei sicherte die Einsatzstelle während der Arbeiten ab. Der Verkehrsfluss konnte schnell wiederhergestellt werden.
Einsatz 2: Unfallstelle in Zauchen abgesichert
Nur wenige Stunden später folgte der zweite Einsatz. Um exakt 15:28 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Verkehrsunfall in Zauchen, auf Höhe des dortigen Wasserkraftwerks, alarmiert. Die winterlichen Fahrbahnverhältnisse hatten offenbar zur Kollision geführt. Gemeinsam mit der Feuerwehr Rechberg übernahm die FF Miklauzhof die Verkehrsregelung und Sicherung der Unfallstelle. Verletzt wurde bei diesem Vorfall ersten Informationen zufolge niemand schwer.
Einsatz 3: Folgeunfall am Soneggersee
Kaum zurück auf dem Rückweg, erreichte die Mannschaft eine weitere Alarmierung: Ein Folgeunfall auf Höhe des Soneggersees erforderte erneut den Einsatz. Hier waren neben der FF Miklauzhof auch die Wehren Altendorf, Eberndorf und Globasnitz involviert. Eine Person wurde vom Rettungsdienst erstversorgt und ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehren führten gemeinsam Verkehrsmaßnahmen durch und sicherten die Unfallstelle ab.
Drei Einsätze, ein Team – starker Zusammenhalt
Nach rund zweieinhalb Stunden intensiven Einsatzes kehrte die Mannschaft der FF Miklauzhof in das Rüsthaus zurück.
„Ein großer Dank gilt allen beteiligten Kameradinnen und Kameraden sowie den unterstützenden Organisationen für die reibungslose Zusammenarbeit“, hieß es im Nachgang seitens der Feuerwehr.
Der 24. Dezember 2025 zeigte einmal mehr, dass sich auf die Feuerwehren im Bezirk – auch an Feiertagen – jederzeit Verlass ist.