Die „Gelben Engel“ des ÖAMTC hatten auch 2025 wieder alle Hände voll zu tun. Insgesamt wurden die Pannenhelfer in Kärnten 50.495-mal zu Einsätzen gerufen. Das entspricht durchschnittlich 138 Pannenhilfen pro Tag rund um die Uhr und das ganze Jahr über.
Sommer und Winter besonders fordernd
Die intensivsten Monate waren erneut die Sommermonate. August mit 5.315 Einsätzen, Juli mit 4.939 und Juni mit 4.885 führten die Statistik an. Auch der Winter stellte die Pannenhilfe vor große Herausforderungen. Vor allem im Dezember sorgten anhaltende Kälte und Batterieprobleme für ein starkes Einsatzaufkommen.
Mehrere Hitzewellen im Sommer und frostige Temperaturen zum Jahresende forderten die Teams stark. An einzelnen Spitzentagen waren bis zu 240 Einsätze pro Tag zu bewältigen, erklärt Oliver Weber, technischer Leiter des ÖAMTC Kärnten.

Über 25.000 Abschleppungen
Nicht jede Panne kann vor Ort behoben werden. 25.570 Abschleppungen wurden 2025 kärntenweit durchgeführt. Fahrzeuge wurden entweder in die nächstgelegene oder in eine Wunschwerkstätte gebracht. Auch nach Unfällen sorgt der ÖAMTC für den raschen Abtransport beschädigter Autos.
Batterie bleibt häufigste Pannenursache
Mehr als ein Drittel aller Einsätze ging auf schwache, leere oder defekte Batterien zurück und das ganzjährig. Auch Elektroautos sind davon betroffen. Weitere häufige Ursachen waren Motorprobleme mit 22 Prozent sowie Reifenschäden mit 10 Prozent. Der ÖAMTC rät besonders vor längeren Fahrten, etwa vor Urlaubsreisen, zu einem gründlichen Fahrzeugcheck, um Pannen möglichst zu vermeiden.