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Großeinsatz bei Seidendorfer Brücke

Am Donnerstagvormittag rückten mehrere Feuerwehren und die Österreichische Wasserrettung zu einem Großeinsatz im Bereich der Tainacher Brücke in Seidendorf aus. Der Verdacht: Eine Person könnte in die Drau gestürzt sein. Trotz intensiver Suche musste der Einsatz ohne Ergebnis beendet werden.

Seidendorf – Am 16. Jänner gegen 11:00 Uhr wurden zahlreiche Einsatzkräfte zu einem möglichen Wasserrettungseinsatz in den Bereich der Seidendorfer Draubrücke alarmiert. Grund dafür war der Verdacht, dass eine seit dem Vortag vermisste Person in die Drau gestürzt sein könnte.

Alarmiert wurden unter anderem die Feuerwehren Stein im Jauntal, Peratschitzen, Edling, Rückersdorf, die Berufsfeuerwehr Klagenfurt sowie die Österreichische Wasserrettung. Auch mehrere Einsatztaucher standen bereit.

Technischer Aufwand bei winterlichen Bedingungen

Vor Ort wurde eine großflächige Suche eingeleitet – sowohl im Wasser als auch entlang des Ufers. Unterstützt wurde die Aktion durch modernste Technik: Unterwasserdrohnen, Sidescan-Sonargeräte auf Einsatzbooten, sowie eine Drohne der Polizei kamen zum Einsatz. Auch das neue Boot der Feuerwehr Völkermarkt wurde zum ersten Mal unter Einsatzbedingungen genutzt und bewährte sich trotz starker Vereisung der Slipstellen.

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„Unser Fokus lag auf der linearen Absuche des betroffenen Bereichs mit unserer Unterwasserdrohne“

KDT Thomas Abraham

Erfolgslose Suche nach rund zwei Stunden

Trotz der massiven Ressourcen und der koordinierten Zusammenarbeit aller Beteiligten musste die Suche nach etwa zwei Stunden ergebnislos abgebrochen werden. Es konnten keine Hinweise auf eine Person im Wasser festgestellt werden.

„Solche Einsätze führen uns vor Augen, dass wir nicht immer die Klarheit schaffen können, die wir uns für die Betroffenen und ihre Familien wünschen. Umso wichtiger ist ein professionelles Vorgehen“

Einsatzleiter OBI Hrowath Johann von der Feuerwehr Stein im Jauntal

Ein großer Dank gilt allen eingesetzten Kräften für die reibungslose und professionelle Zusammenarbeit unter herausfordernden Bedingungen.

Quelle: FF Peratschitzen, Stein im Jauntal und Peratschitzen