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Neue Leichtathletikbahn für Völkermarkt: Sport-Investition mit Signalwirkung

Jahrzehntelang gefordert, nun Realität: Die Leichtathletik-Sektion des VST Völkermarkt bekommt eine neue Laufbahn. Rund 500.000 Euro werden investiert – ein starkes Zeichen für den regionalen Sport.

VST Leichtathletik-Sektionsleiter Martin Ladinig, LH Peter Kaiser, Bgm Markus Lakounigg, LR Daniel Fellner und VST-Obmann Valentin Blaschitz ©Varh Fotografie

Die Leichtathletikfamilie in Völkermarkt hat allen Grund zur Freude: Im Rahmen einer Pressekonferenz am heutigen Freitag wurde offiziell verkündet, dass die in die Jahre gekommene Laufbahn im Stadion Völkermarkt umfassend saniert wird. Rund eine halbe Million Euro werden investiert – mit starker Unterstützung von Land und Gemeinde.

Jahrzehntelanger Wunsch wird Realität

Völkermarkts Bürgermeister Markus Lakounigg eröffnete die Pressekonferenz und sprach von einem „besonderen Tag“ für die Region. Die Sanierung sei ein lang gehegter Wunsch, für dessen Realisierung man „jahrelang gekämpft“ habe. „Wir wollten unbedingt, dass sich unser Landeshauptmann Peter Kaiser persönlich ein Bild von der Wichtigkeit dieses Projekts macht – bevor er in Pension geht“, sagte Lakounigg mit einem Augenzwinkern.

Bürgermeister Markus Lakounigg mit Landeshauptmann Peter Kaiser ©Varh Fotografie

Unterstützung kommt nicht nur aus der Politik, sondern auch von langjährigen Partnern wie der Firma Laas, sowie engagierten Ehrenamtlichen.

Herzblut und Ausdauer im VST

Martin Ladinig, Sektionsleiter der Leichtathletik beim VST, zeigte sich emotional bewegt: „Es war harte Arbeit, viele Gespräche mit Firmen – aber wir haben es geschafft.“ Die neue Bahn soll nicht nur Kinderwettkämpfen, sondern auch offiziellen Bewerben gerecht werden.

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Rund eine halbe Million Euro werden in die neue Laufstrecke investiert. ©Varh Fotografie

Auch Valentin Blaschitz, VST-Obmann und Altbürgermeister, betonte den gesellschaftlichen Wert des Sports: „Wir fördern nicht nur den Spitzensport, sondern vor allem den Breitensport. Und genau daraus entsteht oft eine starke Spitze.“

Landespolitik steht geschlossen dahinter

Gemeindereferent LR Daniel Fellner lobte besonders das Ehrenamt: „Ohne Ehrenamt könnten wir in Kärnten zusperren, was den Sport betrifft. Es ist unbezahlbar, wenn Menschen ihre Zeit zur Verfügung stellen, um anderen ein Angebot zu machen.“ Und weiter: „Wenn junge Menschen Sport betreiben, ersparen wir uns viel – bei Gesundheit, Haltungsschäden oder Sozialkosten. Das ist echte Volkswirtschaft.“

Gemeindereferent LR Daniel Fellner ©Varh Fotografie

Auch Landeshauptmann Peter Kaiser versprach volle Unterstützung des Landes Kärnten und unterstrich die Notwendigkeit der Sanierung: „Die Bahn braucht dringend eine Überarbeitung – und wir werden alles tun, um das möglich zu machen.“

Ausblick

Derzeit befindet sich das Projekt in der Ausschreibungsphase. Der Baustart soll noch heuer erfolgen. Die Vorfreude auf die neue Anlage ist jedenfalls groß – nicht nur bei den Funktionären, sondern besonders bei den jungen Athletinnen und Athleten, die an diesem Tag zahlreich anwesend waren.