Insgesamt wurden 44 Gemeinden aus ganz Österreich für den 5. Baukulturgemeinde-Preis des Vereins „LandLuft“ eingereicht. Eine externe Fachjury wählte daraus 14 Kommunen aus sieben Bundesländern aus, die nun in die nächste Runde eingezogen sind. Aus Kärnten sind gleich drei Gemeinden nominiert: Griffen, Kleblach-Lind und Oberdrauburg.
„Nutzen, was da ist!“ – Griffen als Vorzeigegemeinde
Das diesjährige Preismotto lautet „Nutzen, was da ist!“. Ausgezeichnet werden Gemeinden, die bestehende Gebäude, Flächen und Strukturen kreativ weiterentwickeln, statt neu zu verbauen. Im Mittelpunkt stehen Umbaukultur, Nachnutzung leerstehender Gebäude, die Stärkung der Ortskerne sowie die Einbindung der Bevölkerung.
Kärnten bundesweit vorne dabei
Auch das Land Kärnten sieht die Nominierung als Bestätigung seines eingeschlagenen Weges. Gemeindereferent LR Daniel Fellner: „Baukultur ist kein Luxus, sondern eine zentrale Zukunftsfrage. Sie bestimmt, wie wir in unseren Gemeinden leben, wie wir Räume nutzen und wie lebenswert unsere Orte für kommende Generationen bleiben“
„Dass gleich drei Kärntner Gemeinden nominiert sind, zeigt, dass wir mit unserem Fokus auf qualitätsvolle Baukultur richtig liegen“, so Fellner weiter. Kärnten gilt österreichweit als Vorreiter und hat als erstes Bundesland die baukulturellen Leitlinien des Bundes übernommen und weiterentwickelt.
Hearing in Trofaiach – nächste Chance für Griffen
Am 10. April 2026 präsentieren die Gemeindevertreter ihre Projekte beim Juryhearing in Trofaiach in der Steiermark. Im Juni folgt eine Juryreise zu den Finalisten, die feierliche Preisverleihung findet am 19. November 2026 in Wien statt.