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Neue, einheitliche Einsatzbekleidung für Kärntens Notärzte

Kärntens Notärzte sind ab sofort mit neuer, einheitlicher Einsatzbekleidung unterwegs. Sie wurden mit funktionaler Schutzkleidung ausgestattet, die höchste Sicherheitsstandards erfüllt.

Übergabe der neuen Einsatzkleidung mit Landesrätin Beate Prettner ©Büro LR.in Prettner

Die rund 150 Notärzte in Kärnten wurden vom Land Kärnten mit neuer Einsatzbekleidung ausgestattet. Hintergrund war eine langjährige Forderung aus den eigenen Reihen. Neben optimalem Schutz ging es auch um ein klares, professionelles Erscheinungsbild.

Keine bundeseinheitlichen Vorgaben

In Österreich existieren keine bundesweit verpflichtenden Standards für Notarzt-Uniformen. Dennoch gibt es Empfehlungen, die bei der neuen Ausstattung konsequent berücksichtigt wurden. Dazu zählen hohe Sichtbarkeit, eindeutige Kennzeichnung als „Notärztin“ oder „Notarzt“, Schutz vor Kälte und Nässe, Bewegungsfreiheit sowie hygienische Anforderungen.

Landesrätin Beate Prettner, Notärzte-Koordinator Dr. Michael Moser, Notärztin Dr.in Ursula Morianz-Kühnel und Klaus Pabautz, Landesgeschäftsführer des Roten Kreuz Kärnten © Büro LR.in Prettner

 „Wir verwenden die Funktionstextilien des Bestbieters für die Ausstattung seit Jahren in der Praxis der beflogenen Flugrettung und vertrauen darauf. Sicherheitstechnisch und witterungsbedingt sind wir damit nun für jegliche Einsatz-Herausforderung gut gerüstet“, erklärt Kärntens Notärzte-Koordinator Dr. Michael Moser.

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7.800 Einsätze am Boden, 2.600 in der Luft

In Kärnten gibt es neun Notarzt-Stützpunkte in Klagenfurt, Villach, Spittal, Hermagor, Feldkirchen, St. Veit, Friesach, Völkermarkt und Wolfsberg. Außerdem gibt es drei Notarzt-Hubschrauber mit dem C11 (Stützpunkt Klagenfurt), RK1 (Fresach) und C7 (Lienz). Im Winter fliegen zur Versorgung der Skigebiete zusätzlich der „Alpin 1“ (Patergassen) und der „ARA-3“ am Nassfeld.

Im Jahr 2025 wurden über 7.800 Patienten durch das bodengebundene System versorgt. Die Notarzt-Einsatzfahrzeuge legten dabei mehr als 223.000 Kilometer zurück. Die durchschnittliche Eintreffzeit vom Alarm bis zum Einsatzort lag bei elf Minuten.

Auch in der Luftrettung war das Einsatzaufkommen hoch: Die Notarzt-Hubschrauber wurden im Jahr 2025 zu knapp 2.600 Einsätzen gerufen.