Seit den frühen Morgenstunden kommen die Blaulichtorganisationen nicht zur Ruhe. Neben hängengebliebenen Fahrzeugen und Verkehrsunfällen mit verletzten Personen mussten die Feuerwehren des Bezirks auch umgestürzte Bäume beseitigen, die unter der Last des schweren Nassschnees nachgaben.
Lkws legten Verkehr rund um Völkermarkt lahm
Durch mehrerer hängengebliebener Lkw kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Betroffen waren u.a. die B70 auf Höhe Ruhstatt sowie kurz nach der Stadtausfahrt von Völkermarkt in Richtung Griffen. Auch auf der B82 kam es kurz nach der Draubrücke bei Völkermarkt in beiden Fahrtrichtungen zu Problemen. Der Verkehr konnte stellenweise nur mehr langsam bzw. zeitweise gar nicht passieren.

Auch im Bereich Kühnsdorf – u.a. beim Kreisverkehr in Richtung Mittlern – hatten mehrere Schwerfahrzeuge Probleme auf der schneeglatten Fahrbahn. Die Feuerwehr Kühnsdorf rückte aus, um die Gefahrenstelle abzusichern und die blockierten Fahrzeuge zu unterstützen.
Stromausfäll
Im Zuge der winterlichen Wetterlage kam es auch zu mehreren Stromausfällen. Besonders betroffen waren Ortschaften rund um die Gemeinden Bad Eisenkappel und Bleiburg. Mitarbeiter der KELAG versuchen aktuell (Stand 10 Uhr) die Stromversorgung so rasch wie möglich wiederherzustellen.
Schwerpunkt im Feuerwehrabschnitt Bleiburg
Ein deutlicher Einsatzschwerpunkt entwickelte sich im Laufe der Morgenstunden im gesamten Feuerwehrabschnitt Bleiburg. Dort gingen laufend neue Alarmierungen ein. Es galt Verkehrsbehinderungen zu beseitigen, Unfallstellen abzusichern und umgestürzte Bäume zu entfernen.

Autobahn A2 gesperrt
Auf der A2 Südautobahn kam es heute früh in Fahrtrichtung Klagenfurt zu massiven Verkehrsbehinderungen. Zwischen St. Andrä und Griffen waren sowohl der Haberberg- als auch der Donnersbergtunnel gesperrt. Grund dafür waren mehrere querstehende Lkw, die ein Weiterkommen unmöglich machten. Eine Umleitung erfolgte über die Packer Straße.
Zusätzlich standen die Einsatzkräfte am Griffnerberg im Einsatz, wo Schneefall und glatte Straßen für besonders schwierige Bedingungen sorgten.
Die Einsatzkräfte arbeiten weiterhin daran, die Verkehrswege freizumachen und die Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer wiederherzustellen. Die Behörden bitten um Geduld!