Eine besondere Ehrung erhielt gestern Markus Hudobnik aus Kühnsdorf. Ihm wurde das Ehrenzeichen des Land Kärnten verliehen. Im feierlichen Rahmen überreichte Landeshauptmann Peter Kaiser die Auszeichnung an verdienstvolle Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um das Land und seine Menschen verdient gemacht haben.
Prävention und Krisenmanagement geprägt
Sein beruflicher Weg im Landesdienst begann bereits im Jahr 1986. Nach Stationen in verschiedenen Abteilungen sowie in Regierungsbüros wechselte er 2007 in den Bereich Katastrophenschutz. Dort wirkte er maßgeblich an der Entwicklung des Skisicherheitskonzeptes mit und setzte neue Akzente in der Präventionsarbeit. Mit Skisicherheitsvorträgen und Aktionstagen wurden tausende Schülern für sicheres Verhalten im Wintersport sensibilisiert.

©LPD Kärnten/Kuess
Mit 1. Juli 2016 wurde Hudobnik zum Unterabteilungsleiter der Unterabteilung Feuerwehrwesen, Katastrophenschutz und Zivildienst bestellt und per Regierungsbeschluss zum Katastrophenschutzbeauftragten des Landes Kärnten ernannt. Besonders in Krisenzeiten bewies er Ruhe, Übersicht und lösungsorientiertes Handeln.
Starkes Engagement in der Heimat
Neben seiner Tätigkeit im Landesdienst ist Hudobnik auch weiterhin ehrenamtlich tief im Feuerwehrwesen verwurzelt. Als ehemaliger Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Kühnsdorf trug er maßgeblich Verantwortung für die Sicherheit in seiner Heimatregion. Auch nach dem Ende seiner Funktion steht er der Feuerwehr weiterhin als Mitglied zur Seite und bleibt damit dem Dienst an der Gemeinschaft eng verbunden.
Weitere Persönlichkeiten ausgezeichnet
Im Rahmen derselben Feierstunde wurden auch weitere verdienstvolle Persönlichkeiten geehrt. Das Große Ehrenzeichen des Landes erhielt Oskar Grabner, langjähriger Leiter der Geschäftsstelle des Landesfeuerwehrverbandes Kärnten. Mit dem Ehrenzeichen des Landes ausgezeichnet wurden außerdem Peter Karpf, ehemaliger Leiter des Volksgruppenbüros, Hannelore Pacher für ihr jahrzehntelanges Engagement in der Demenz-Selbsthilfe, Christine Sitter als prägende Regionalmanagerin der Nockregion Oberkärnten sowie Sabine Sandriesser, der der Berufstitel Hofrätin verliehen wurde.
