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Eisenkappel im Zentrum der Diplomatie: Kaiser trifft Sloweniens Präsidentin

In Bad Eisenkappel/Železna Kapla kam es zu einem Arbeitsgespräch zwischen Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser und der slowenischen Präsidentin Nataša Pirc Musar. Im Mittelpunkt standen die bilateralen Beziehungen, die Volksgruppenpolitik sowie aktuelle Entwicklungen rund um den Peršmanhof. Beide Seiten betonten den stabilen und zukunftsorientierten Kurs der Zusammenarbeit.

LH Dr. Peter Kaiser und die slowenische Staatspräsidentin Nataša Pirc-Musar beim Arbeitsgespräch in Eisenkappel

Bad Eisenkappel/Železna Kapla – Landeshauptmann Peter Kaiser traf heute die slowenische Staatspräsidentin Nataša Pirc Musar zu einem ausführlichen Austausch. Thema war unter anderem der Ermittlungsstand zum Polizeieinsatz am Peršmanhof. Kaiser verwies dabei auf die klare Gewaltentrennung und betonte, dass die unabhängigen Behörden ihre Arbeit unbeeinflusst durchführen müssten. Erste Maßnahmen aus dem Bericht einer eingesetzten Untersuchungskommission, darunter Schulungen, seien bereits in Umsetzung.

Beide Gesprächspartner hoben hervor, dass die in den vergangenen Jahren gewachsenen Beziehungen zwischen Kärnten und Slowenien durch einzelne Vorfälle nicht gefährdet werden dürften. Die gute Nachbarschaft basiere auf Dialog, Respekt und gegenseitigem Vertrauen.

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Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Zweisprachigkeit. Kaiser informierte über die Zusage des Bildungsministeriums, ab 2027 ein Bachelor-Studium für zweisprachige Elementarpädagogik zu finanzieren. Ziel bleibe eine konsequente Förderung des Miteinanders von deutsch- und slowenischsprachiger Bevölkerung in Kärnten.