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Bär nahe Luschaalmstraße gesichtet: Bürgermeister ruft zur Vorsicht auf

In der Gemeinde Globasnitz wurde am heutigen Tag ein Braunbär im Bereich der Luschaalmstraße gesichtet. Das Tier hielt sich laut Bürgermeister Bernhard Sadovnik beim Zubringer zur Logarwiese auf. Für die Bevölkerung bestehe nach aktueller Einschätzung keine unmittelbare Gefahr – dennoch wird um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten.

Bürgermeister Bernhard Sadovnik informiert nach der Bärensichtung im Bereich der Luschaalmstraße – im Schnee wurden deutliche Spuren des Tieres entdeckt.
Bürgermeister Bernhard Sadovnik informiert nach der Bärensichtung im Bereich der Luschaalmstraße – im Schnee wurden deutliche Spuren des Tieres entdeckt.

Globasnitz – Die Sichtung eines Bären sorgt derzeit für Gesprächsstoff im Raum Globasnitz. Wie Bürgermeister Bernhard Sadovnik in einem Facebook-Posting informierte, wurde das Tier im Bereich der Luschaalmstraße beobachtet. Genauer soll sich der Bär beim Zubringer zur Logarwiese aufgehalten haben.

Nach derzeitiger Lageeinschätzung gehe von dem Tier „normalerweise keine Gefahr für die Bevölkerung aus“, so Sadovnik. Dennoch richtet sich ein klarer Appell an Wanderer, Forstarbeiter und alle, die sich im betroffenen Gebiet aufhalten.

„Bitte vermeiden Sie es, dem Tier nachzugehen oder es zu füttern, und halten Sie Hunde an der Leine“, so Bürgermeister Bernhard Sadovnik.

Erhöhte Aufmerksamkeit im betroffenen Gebiet

Die Gemeinde ersucht um besondere Vorsicht – vor allem bei Wanderungen oder bei Arbeiten im Waldgebiet rund um die Luschaalmstraße. Hunde sollten unbedingt angeleint werden. Beobachtungen können an die zuständigen Stellen, das Gemeindeamt oder die Jagdgesellschaft weitergeleitet werden.

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Auch laut einem Bericht des ORF handelt es sich bei Sichtungen dieser Art um kein ungewöhnliches Ereignis mehr in Kärnten. Immer wieder würden Bären aus Slowenien nach Südkärnten einwandern. In den meisten Fällen ziehen sich die Tiere von selbst wieder in ruhigere Waldgebiete zurück. Laut ORF-Bericht betonen Fachleute regelmäßig, dass Begegnungen mit Menschen selten sind und Bären grundsätzlich scheu reagieren.

Ruhe bewahren und Abstand halten

Experten raten laut ORF dazu, Abstand zu halten und keinesfalls aktiv die Nähe des Tieres zu suchen. Fütterungen oder Annäherungsversuche können das Verhalten der Tiere verändern und zu gefährlichen Situationen führen.

Die Gemeinde Globasnitz bedankt sich bei der Bevölkerung für Umsicht und Aufmerksamkeit. Weitere Informationen werden bei Bedarf bekanntgegeben.