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Land investiert: 5 Mio. Euro für Infrastruktur im Jauntal und Lavanttal

Das Land Kärnten investiert 2026 rund fünf Millionen Euro in die Straßeninfrastruktur der Bezirke Wolfsberg und Völkermarkt. Geplant sind mehr als 30 Bau- und Planungsprojekte für Straßen, Brücken und Radwege. Ziel ist es, Verkehrssicherheit zu erhöhen und die regionale Entwicklung zu stärken.

LH-Stv. Gruber präsentierte heute das Straßenbauprogramm für die Bezirke Völkermarkt und Wolfsberg ©Büro LHStv. Gruber

Trotz herausfordernder finanzieller Rahmenbedingungen ist es dem Straßenbaureferat des Landes und dem zuständigen Referenten, Landeshauptmann Stv. Martin Gruber, gelungen, auch für das Jahr 2026 ein solides Straßenbauprogramm zu erstellen. Über 46 Millionen Euro werden heuer landesweit in die Instandhaltung, Sanierung und den Ausbau von Kärntens Straßen, Brücken und Radwegen investiert.

„Damit halten wir das bisherige Investitionsniveau trotz der angespannten budgetären Situation“, sagt Gruber. Gleichzeitig sei es gelungen, ein regional ausgewogenes Bauprogramm zu erstellen, „das sowohl die Bedürfnisse im Zentralraum berücksichtigt als auch den ländlichen Raum und die Regionen stärkt.“

Mehr als 30 Projekte in zwei Bezirken

Auch für die Bezirke Völkermarkt und Wolfsberg wurde ein umfangreiches Bauprogramm geschnürt. Dieses wurde heute bei einem Pressegespräch von Straßenbaureferent Martin Gruber, Straßenbauamtsleiter Bernhard Hrowath und dessen Stellvertreterin Daniela Drescher präsentiert.

Straßenbauamtsleiter Bernhard Hrowath, LH-Stv. Martin Gruber und Straßenbauamtsleiter-Stv. Daniela Drescher ©Büro LH-Stv. Gruber 

In den beiden Bezirken sollen heuer über 30 Bau- und Planungsprojekte umgesetzt werden. Insgesamt investiert das Straßenbaureferat dafür rund fünf Millionen Euro.

Bauarbeiten auf der B70 in beiden Bezirken

In beiden Bezirken wird heuer an der B70 Packer Straße gearbeitet. In Völkermarkt wird auf der B70 im Bereich der Autobahnabfahrt Völkermarkt-Ost Richtung Dürrenmoos die teilweise stark beschädigte Fahrbahn umfassend saniert. Der Baustart ist für den Sommer vorgesehen. Die Kosten liegen bei rund 400.000 Euro.

Ausbau der B82 Seeberg Straße

Ein weiteres Projekt im Bezirk Völkermarkt betrifft umfassende Ausbaumaßnahmen an der B82 Seeberg Straße zwischen Aich und Kaltenbrunn. „Geplant ist, die Landesstraße an einer unübersichtlichen Passage auf rund 500 Metern zu verbreitern. Damit verbessern wir die Straßenführung und erhöhen die Verkehrssicherheit deutlich“, erklärt Gruber. Rund 300.000 Euro werden dafür bereitgestellt.

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Schwerpunkt Brückensanierungen

Ein weiterer Fokus des Bauprogramms liegt auf der Erhaltung der Brückeninfrastruktur. Mehr als eine Million Euro fließen heuer in die Sanierung mehrerer Bauwerke in den beiden Bezirken. Dazu zählen unter anderem die Kristangrabenbrücke an der B82 sowie die Perschebrücke in Bad Eisenkappel an der L131 Trögerner Straße.

Neue Projekte für den Radverkehr

Auch mehrere Radwegprojekte sind Teil des Straßenbauprogramms. So sollen heuer die Planungsarbeiten für den Umbau der Eisenbahnbrücke Tainach-Stein zu einer Radwegbrücke abgeschlossen werden. Spätestens 2027 soll das Projekt in die Bauphase gehen, erklärt die stellvertretende Straßenbauamtsleiterin Daniela Drescher.

Darüber hinaus wird die Sanierungsoffensive am R1 Drauradweg fortgesetzt. Zwischen Kleindorf II und Seidendorf werden 250.000 Euro in die Instandsetzung des Radweges investiert. Zusätzlich befindet sich der Lückenschluss des R1 zum Klopeiner See in Planung. In Schwabegg wird außerdem aus Gründen der Verkehrssicherheit die Radwegquerung des R1 über die B81 verlegt.

38 Millionen Euro seit 2018 investiert

Seit dem Start der von Gruber initiierten Straßenbauoffensive im Jahr 2018 wurden in den Bezirken Wolfsberg und Völkermarkt bereits über 38 Millionen Euro in das Landesstraßennetz investiert.

„Diese Investitionen erhöhen nicht nur die Verkehrssicherheit, sondern stärken auch unsere regionale Wirtschaft. Jeder Euro, den wir in unsere Straßeninfrastruktur stecken, ist eine Investition in Lebensqualität und in faire Standortchancen zwischen Stadt und Land“, so Gruber abschließend.