Am 12. März brach gegen 16 Uhr im Natura-2000-Naturschutzgebiet Althofen im Bereich der Ortschaft Wölfnitz ein Schilfbrand aus. Durch die trockene Vegetation und eine ständig wechselnde Windrichtung breitete sich das Feuer rasch aus. Innerhalb kurzer Zeit standen mehrere Hektar Schilffläche in Flammen. Insgesamt brannten laut Einsatzkräften rund vier bis fünf Hektar des Schilfbestandes.
Großeinsatz mehrerer Feuerwehren
Zum Einsatz wurden mehrere Feuerwehren aus den Bezirken Klagenfurt-Land und Völkermarkt alarmiert. Insgesamt standen rund 85 Feuerwehrmitglieder mit zwölf Fahrzeugen im Einsatz. Beteiligt waren die Feuerwehren:
- Grafenstein
- Poggersdorf
- Völkermarkt
- Zell-Gurnitz
- Unterbergen
Zusätzlich unterstützten Abschnitts- und Bezirksfeuerwehrkommandanten die Einsatzleitung vor Ort. Beim Eintreffen der ersten Kräfte standen bereits große Teile des Schilffeldes in Flammen. Umgehend wurde von mehreren Seiten mit den Löscharbeiten begonnen.

©ÖA-Team BFKdo Klagenfurt-Land
Unterstützung aus der Luft
Da sich das Feuer in einem sumpfigen und schwer zugänglichen Gelände ausbreitete, wurde auch die Flugpolizei eingesetzt. Der Polizeihubschrauber „Libelle Yankee“ führte mit einem sogenannten Bambi Bucket mehrere Wasserabwürfe über den Brandstellen durch und unterstützte so die Einsatzkräfte am Boden entscheidend bei der Eindämmung des Feuers.

Zur Kontrolle der Brandstelle kam später ein weiterer Polizeihubschrauber, „Libelle Alpha“, mit Wärmebildkamera zum Einsatz. Damit konnten noch zwei verbliebene Glutnester entdeckt werden, die anschließend von den Feuerwehrtrupps gelöscht wurden.
Hochspannungsleitung vorsorglich abgeschaltet
Aus Sicherheitsgründen wurde während der Löscharbeiten eine durch das Gebiet verlaufende 110-kV-Hochspannungsleitung abgeschaltet. Nach einer Kontrolle durch die Netzleitwarte von Austrian Power Grid konnte die Leitung gegen 19 Uhr wieder ohne Schäden in Betrieb genommen werden.
Brand am Abend gelöscht
Durch das koordinierte Zusammenwirken der Einsatzkräfte gelang es, den Brand rasch einzudämmen und schließlich vollständig zu löschen. Das Erdreich wurde zusätzlich stark bewässert, um ein Wiederaufflammen zu verhindern. Gegen 19:30 Uhr konnte schließlich „Brand aus“ gemeldet werden.