Zurück

Frau aus dem Bezirk Völkermarkt um Zehntausende Euro betrogen

Eine 59-jährige Frau aus dem Bezirk Völkermarkt ist am 31. März 2026 Opfer eines schweren Internetbetruges geworden. Ausgelöst wurde der Fall durch eine Handy-Nachricht, in der behauptet wurde, der Zugang zu einem staatlichen Online-Dienst müsse verlängert werden. Am Ende entstand ein Schaden von mehreren zehntausend Euro.

KI-generites Symbolfoto

Bezirk Völkermarkt – Die Frau erhielt zunächst eine Nachricht auf ihr Mobiltelefon, wonach der Zugang zu einem staatlichen Online-Dienst bald ablaufen würde. Für die angeblich notwendige Verlängerung wurde ein Link übermittelt.

Über diesen Link wurden die Bankdaten der 59-Jährigen abgefragt. Die Frau gab die geforderten Daten ein. In weiterer Folge wurde sie telefonisch von einem bislang unbekannten Täter kontaktiert, der sich als Mitarbeiter einer Bank ausgab.

Täter gab sich als Bankmitarbeiter aus

Im Telefonat erklärte der Unbekannte, dass unberechtigte Abbuchungen rückgängig gemacht werden müssten. Unter diesem Vorwand brachte er die Frau dazu, mehrere TANs bekanntzugeben.

Werbung

Anschließend führte der Täter zwei Überweisungen durch. Da es sich dabei um Echtzeitüberweisungen ins Ausland handelte, konnten die Geldbeträge nur teilweise rückgebucht werden.

Mehrere zehntausend Euro Schaden

Der 59-jährigen Frau entstand durch den Betrug ein Schaden in Höhe von mehreren zehntausend Euro. Der unbekannte Täter ist derzeit nicht ausgeforscht.

Der Fall zeigt erneut, wie professionell Betrüger vorgehen. Besonders heikel sind Nachrichten, in denen zu schnellem Handeln aufgefordert wird, ebenso wie Anrufe, bei denen sich Unbekannte als Bankmitarbeiter ausgeben und sensible Daten oder TANs verlangen. Banken raten grundsätzlich dazu, solche Daten niemals telefonisch weiterzugeben.