Eisenkappel – Insgesamt rund 900.000 Euro stellt das Straßenbaureferat für die Neuanschaffung bereit. Die modernen Geräte kommen nicht nur im laufenden Straßendienst zum Einsatz, sondern auch bei kleineren Projekten, im Winterdienst und nach Unwettern.
Das Land Kärnten investiert weiter in seine Straßeninfrastruktur und setzt dabei auch einen Schwerpunkt in Südkärnten: Einer von insgesamt sechs neuen, modernen Radbaggern wurde für die Straßenmeisterei Eisenkappel angeschafft. Ausgestattet sind die Geräte unter anderem mit verschiedenen Anbaugeräten wie Schaufeln, Greifzangen oder Astsägen.
Neben Eisenkappel werden die neuen Mobilbagger auch in den Straßenmeistereien Friesach, Feldkirchen, Kötschach, Spittal und Wolfsberg stationiert. Sie sollen jedoch im gesamten Landesgebiet flexibel einsetzbar sein.
Mehr Möglichkeiten für den Straßendienst
Die neuen Radbagger decken ein breites Einsatzspektrum ab. Verwendet werden sie etwa bei Instandhaltungsarbeiten an Banketten, Böschungen sowie Entwässerungsgräben und Entwässerungsanlagen. Auch bei kleineren Geh- und Radwegprojekten sowie beim jährlichen Frühjahrsputz entlang der Landesstraßen sollen die Maschinen wichtige Dienste leisten.
Für die Straßenmeisterei Eisenkappel bedeutet das vor allem eines: mehr Möglichkeiten, Arbeiten direkt mit eigenem Personal und eigener Ausrüstung umzusetzen. Das spart laut Straßenbaureferat langfristig Kosten und stärkt gleichzeitig die Eigenständigkeit der Standorte.
Rascher einsatzbereit – auch nach Unwettern
Straßenbaureferent und Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber betont den Nutzen der Investition vor allem mit Blick auf die tägliche Arbeit in den Straßenmeistereien: „Unsere Mitarbeiter in den Straßenmeistereien leisten tagtäglich wertvolle Arbeit, um das Straßennetz in einem guten Zustand zu halten und die Verkehrssicherheit auf unseren Landesstraßen zu gewährleisten. Mit den Investitionen stellen wir sicher, dass ihnen modernes und leistungsfähiges Gerät zur Verfügung steht und sie ihren Aufgaben bestmöglich nachgehen können.“
Gerade in einer Region wie Südkärnten, wo Wetterereignisse immer wieder rasches Handeln erfordern, spielt die Verfügbarkeit moderner Geräte eine wichtige Rolle. Laut Gruber erhöhe die Anschaffung der Mobilbagger die Flexibilität der Straßenmeistereien deutlich. Das sei besonders in Krisensituationen entscheidend, etwa wenn nach Unwettern Straßenräume rasch gesichert oder Schäden behoben werden müssen.
Investition in Sicherheit und Effizienz
Mit der Investition von rund 900.000 Euro setzt das Land Kärnten auf eine Modernisierung, die sich im Alltag der Straßenmeistereien unmittelbar bemerkbar machen soll. Für Eisenkappel ist der neue Radbagger damit nicht nur ein technisches Upgrade, sondern auch ein praktischer Beitrag zur Verkehrssicherheit und zur raschen Einsatzfähigkeit in Südkärnten.
Quelle: LPD Kärnten/Büro Martin Gruber