Klagenfurt – Diözesanbischof Dr. Josef Marketz hat in der Osternachtliturgie im Klagenfurter Dom die Bedeutung von Ostern als Deutung von Leid im Licht der Auferstehung hervorgehoben.
Osterbotschaft als Widerspruch
Bischof Marketz erklärte, dass die Osterbotschaft kein Mittel zur Verdrängung von Leid sei, sondern vielmehr ein Widerspruch gegen die alltäglichen Dunkelheiten. Er betonte, dass der Glaube keine naive Haltung sei, sondern eine bewusste Entscheidung.
Verwandlung des Leids
Ostern bedeute nicht das Verschwinden von Leid, sondern dessen Verwandlung, so Marketz. Er hob hervor, dass Ostern tiefes Vertrauen in Gottes Wunderkraft darstellt, besonders in hoffnungslosen Situationen.
Praktische Anwendung im Alltag
Der Bischof zeigte auf, dass die Auferstehung Christi sich in vielen kleinen Alltagslichtern widerspiegele, etwa wenn Menschen füreinander da sind oder den Mut finden, zu vergeben.
Musikalische Gestaltung
Die Feier wurde musikalisch von einem Kantorenquartett sowie Stefan und Robert Hofer an der Trompete und Klaus Kuchling an der Orgel begleitet und via Livestream übertragen.