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Tourismustag 2026: Volle Fahrt voraus in Südkärnten

Vor wenigen Tagen fand in St. Kanzian der Tourismustag 2026 unter dem Motto „Region in Bewegung“ statt. Dabei standen zentrale Zukunftsthemen wie Mobilität und Koralmbahn, Aktiv- und Radtourismus, das geplante Thermenprojekt sowie Kultur, Kulinarik, Nachhaltigkeit und regionale Zusammenarbeit im Fokus.

Tourismustag 2026 der Tourismusregion Klopeiner See – Südkärnten – Lavanttal ©KSL Tourismus

Beim diesjährigen Tourismustag fanden sich rund 200 Vertreter aus Tourismus, Politik und Wirtschaft unter dem Motto „Region in Bewegung“ in St. Kanzian zusammen, um die Zukunft der Region Klopeiner See – Südkärnten – Lavanttal zu gestalten.

Auf der Bühne standen unter anderem Landesrat Sebastian Schuschnig, Bürgermeister Thomas Krainz, Vorstand des Tourismusverbands St. Kanzian am Klopeiner See Andreas Kristan, WKK-Spartenobmann für Tourismus und Freizeitwirtschaft Josef Petrisch sowie Geschäftsführer der Kärnten Werbung Klaus Ehrenbrandtner.

Vertreter und Vertreterinnen aus Tourismus, Politik, Wirtschaft, Mobilität, Kultur und Regionalentwicklung diskutierten über Chancen, konkrete Projekte und die strategische Weiterentwicklung der Region.
©KSL Tourismus

Im Fokus standen vor allem neue Mobilitätschancen durch die Koralmbahn sowie nachhaltige Anreisemöglichkeiten. Ziel ist es, die Erreichbarkeit für Gäste zu verbessern und gleichzeitig vor Ort attraktive, umweltfreundliche Angebote zu schaffen.

„Der Tourismustag 2026 ist ein wichtiges Signal für den Zusammenhalt und die Weiterentwicklung unserer Region. Er bietet die Gelegenheit, aktuelle Herausforderungen offen zu diskutieren und gemeinsam neue Perspektiven für den Tourismus in unserer Destination zu entwickeln.“
Robert Karlhofer, Geschäftsführer der Tourismusregion Klopeiner See – Südkärnten – Lavanttal

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Weiterentwicklung als Aktiv- und Raddestination. Dabei sollen Infrastruktur, grenzüberschreitende Projekte und touristische Angebote stärker vernetzt werden. Auch Kultur wurde als wichtiger Faktor für die regionale Identität und den Ganzjahrestourismus hervorgehoben.

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Das geplante Thermenprojekt

Große Aufmerksamkeit erhielt das geplante Thermenprojekt am Klopeiner See. Mit einem Investitionsvolumen von rund 180 Millionen Euro zählt es zu den bedeutendsten Tourismusvorhaben Österreichs. Der Baustart könnte 2027 erfolgen, die Eröffnung ist für 2028/2029 geplant.

Veranstalter Robert Karlhofer, Geschäftsführer der Tourismusregion Klopeiner See – Südkärnten – Lavanttal ©KSL Tourismus

Kärnten Werbung-Geschäftsführer Klaus Ehrenbrandtner betonte die Bedeutung des Projekts: „Sobald die Therme in der Region ist, ist sie ein Lotto-6er für den Tourismus im ganzen Land.“

Auch Veranstalter Robert Karlhofer sieht darin große Chancen: „Ein Thermenprojekt dieser Größenordnung kann als kraftvoller Impulsgeber wirken, der die Ganzjahresattraktivität unserer Region stärkt, zusätzliche Wertschöpfung schafft und die touristische Entwicklung nachhaltig auf ein neues Niveau hebt. Gerade in einer Zeit des Wandels braucht es klare Strategien, starke Kooperationen und den Mut, neue Wege zu gehen. Unser gemeinsames Ziel ist es, die Qualität weiter zu steigern, den Ganzjahrestourismus zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Region nachhaltig abzusichern.“