Unter der Einsatzleitung der Freiwilligen Feuerwehr Haimburg wurde am 14. April 2026 eine groß angelegte Abschnittsübung auf der Heunburg durchgeführt. Die auf einem Felsen gelegene Anlage gilt aufgrund ihrer exponierten Lage und der Nutzung für kulturelle Veranstaltungen mit bis zu 300 Personen als besonders herausforderndes Einsatzobjekt.

Realistische Einsatzannahme
Als Übungsszenario wurde ein Brand innerhalb der Heunburg angenommen, bei dem fünf Personen als vermisst galten. Ziel war es, sowohl die Brandbekämpfung als auch die koordinierte Personensuche unter realitätsnahen Bedingungen zu trainieren.
Aufwendige Wasserversorgung und Innenangriff
Ein Schwerpunkt der Übung lag auf dem Aufbau einer stabilen Wasserversorgung. So wurde von der Westseite eine rund 450 Meter lange Zubringerleitung mit einer Höhendifferenz von 70 Metern errichtet, gespeist aus einem nahegelegenen Teich. Parallel dazu rüsteten sich Atemschutztrupps für den Innenangriff aus, um die vermissten Personen zu lokalisieren und zu retten.

Zusätzlich wurde auf der Ostseite eine weitere, etwa 300 Meter lange Zubringerleitung aufgebaut. Die Wasserversorgung erfolgte hier über Tanklöschfahrzeuge sowie das örtliche Hydrantennetz.
Starke Zusammenarbeit im Abschnitt
An der Übung nahmen mehrere Feuerwehren und Funktionäre aus dem Abschnitt Völkermarkt/Wallersberg teil, darunter die Feuerwehren St. Peter am Wallersberg, St. Stefan bei Haimburg, Haimburgerberg, Diex und Grafenbach. Auch der Abschnittsfeuerwehrkommandant samt Stellvertreter sowie der Gemeindefeuerwehrkommandant begleiteten die Übung.