Regionalfonds stärkt Gemeinden weiter
Der Kärntner Regionalfonds bleibt ein zentraler Motor für kommunale Entwicklung. Im Jahr 2025 nahmen 36 Gemeinden Förderkredite für insgesamt 39 Projekte in Höhe von rund 11,7 Millionen Euro in Anspruch. Schwerpunkte lagen dabei auf Schulbauprojekten, kommunalen Hochbauten sowie bodenpolitischen Maßnahmen. Seit Bestehen des Fonds wurden bereits rund 154 Millionen Euro bereitgestellt.
Neu ist zudem die Förderung von Feuerwehreinsatzfahrzeugen: Seit 2026 wurden bereits zehn Anschaffungen in den Förderplan aufgenommen. Ziel ist es, Gemeinden finanziell zu entlasten und gleichzeitig die Sicherheit vor Ort zu stärken.
Bildungsbaufonds investiert kräftig in Infrastruktur
Auch der Kärntner Bildungsbaufonds setzt seinen Investitionskurs fort. 2025 wurden rund 18,8 Millionen Euro für Bildungsprojekte bereitgestellt. Der Großteil der Mittel – rund 69 Prozent – floss in Volksschulen und die Elementarbildung. Weitere Investitionen betrafen Mittel- und Berufsschulen sowie Musikschulen. Konkret wurden etwa Bildungszentren erweitert, neue Kindergartenplätze geschaffen und bestehende Einrichtungen modernisiert.

Reformpartnerschaft: Kärnten will aktiv mitgestalten
Ein weiterer Schwerpunkt der Regierungssitzung war die Reformpartnerschaft zwischen Bund, Ländern und Gemeinden. Gemeinsam mit den Sozialpartnern wurde über zentrale Zukunftsthemen beraten.
Im Fokus stehen unter anderem:
- Vereinfachungen durch Digitalisierung
- Finanzierung des Gesundheitssystems
- einheitliche Standards in der Elementarpädagogik
- Stärkung der Schulautonomie
- leistbare Energie und Senkung von Netzkosten

Das Land Kärnten will dabei eine aktive Rolle einnehmen. Gleichzeitig wurden klare Positionen formuliert – etwa beim Erhalt von Landeskompetenzen in der Raumordnung oder bei wirtschaftsrelevanten Genehmigungsverfahren. Auch große Infrastrukturprojekte sowie Fragen der EU-Fördermittel und der Fachkräfteentwicklung wurden thematisiert.
Hitzeschutzplan für Landesbedienstete startet
Angesichts steigender Temperaturen setzt das Land Kärnten verstärkt auf Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter im Landesdienst. Ein neuer Hitzeschutzplan umfasst organisatorische, bauliche und gesundheitliche Maßnahmen.
Dazu zählen:
- flexiblere Arbeitszeiten und Ausbau von Telearbeit
- technische Anpassungen in Gebäuden (z. B. Sonnenschutz, LED-Beleuchtung)
- Einrichtung von „Cooling-Zonen“
- verstärkte Information und Gesundheitsvorsorge

Langfristig sind auch weitergehende Maßnahmen wie Begrünungen oder thermische Sanierungen geplant. Ziel ist es, den Landesdienst an die Folgen des Klimawandels anzupassen und moderne Arbeitsbedingungen sicherzustellen.