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Spatenstich für neue Transportleitung in Gablern

Am Mittwoch wurde in Gablern der offizielle Spatenstich für das Projekt „WVA Wasserverband Völkermarkt-Jaunfeld BA10 – Transportleitung Tiefbrunnen Gablern“ gesetzt. Damit startet ein zentrales Infrastrukturprojekt zur Sicherung der regionalen Wasserversorgung.

Am Gelände der Freiwilligen Feuerwehr Gablern fiel am 22. April 2026 um 11 Uhr der symbolische Startschuss für die neue Transportleitung BA10. Mit dem Spatenstich beginnt die Bauphase für den Austausch beziehungsweise die Neuerrichtung der bestehenden Leitung.

Obmann des Wasserverbandes Völkermarkt-Jaunfeld, Wolfgang Tischler, betonte die Bedeutung des Projekts: „Der wichtigste Schritt war einfach dieses Projekt – die Transportleitung.“ Dieses sei ein zentraler Bestandteil einer umfassenden Wasserbezirksstudie, in der mehrere Maßnahmen priorisiert wurden.

Ausbau wegen steigenden Bedarfs

Die bestehende Leitung mit einem Durchmesser von 150 Millimetern wird im Zuge des Projekts deutlich erweitert. Grund dafür ist der steigende Wasserbedarf sowie neue Anforderungen an die Versorgungssicherheit.

„Wir haben uns dazu entschlossen, die Dimension auf 250 Millimeter zu vergrößern, weil wir wissen, dass wir in Zukunft mehr Wasser brauchen werden“, erklärte Tischler.

Reaktion auf Klimaveränderungen

Auch klimatische Entwicklungen spielen eine wesentliche Rolle. Zunehmende Hitzeperioden und geringere Niederschläge im Winter wirken sich auf die Wasserverfügbarkeit aus.

„Wir haben gesehen, dass es immer wärmer wird und die Niederschläge im Winter ausfallen – genau deshalb war es notwendig, dieses Projekt jetzt zu starten“, so Tischler. Wasser sei die wichtigste Grundlage: „Was wären wir ohne Wasser?“

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Politik unterstreicht Bedeutung

Auch Bürgermeister Markus Lakounigg hob die Wichtigkeit des Projekts hervor:

„Es ist ein wichtiger Meilenstein für die Wasserversorgung und für die einzelnen Gemeinden. Mit dieser Leitung können wir einen wesentlichen Beitrag leisten, damit die Bevölkerung auch in Zukunft sicher versorgt wird.“

Unterstützung aus der Gemeinde

Der Bürgermeister der Marktgemeinde Eberndorf, Wolfgang Stefitz, unterstrich die Bedeutung des Vorhabens – trotz anfänglicher Skepsis aufgrund der Finanzierung:

„Am Anfang habe ich mich gegen das Projekt gesträubt, weil wir das Geld nicht hatten. Durch die Förderungen und die Einbindung in den Wasserplan war es dann aber der richtige Schritt. Es ist ein wichtiges Zukunftsprojekt – auch wenn die Bauphase für die Bevölkerung vorübergehend Einschränkungen bringt.“

Bedeutung für kommende Generationen

Mit dem Ausbau der Transportleitung wird langfristig in die Versorgungssicherheit investiert. Ziel ist es, die Infrastruktur an zukünftige Anforderungen anzupassen und nachhaltig auszubauen.

„Ich glaube, dass wir den Generationen verpflichtet sind, diese Versorgung sicherzustellen.“
Wolfgang Tischler