Die steirische Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom und ihr Amtskollege, der Kärntner Landeshauptmann-Stv. Martin Gruber, sprechen sich vehement für die Aufhebung des sogenannten Stückelungsverbotes der ÖBB auf der neuen Koralmstrecke aus – ohne Mehrkosten für die beiden Bundesländer.
„Während der Süden Österreichs mit der Koralmbahn infrastrukturell wie wirtschaftlich enger zusammenwächst, stehen viele Pendlerinnen und Pendler, die von der Verbindung eigentlich profitieren sollten, vor neuen Hürden“, kritisieren Khom und Gruber.
Thema: Klimatiket
Durch das Stückelungsverbot wird verhindert, dass regionale Klimatickets für die Steiermark und für Kärnten auf der neuen Strecke kombiniert werden können. „Das heißt im Klartext: wenn ich für zwei regionale Klimatickets insgesamt bereits fast 1.000 € ausgegeben habe, darf ich die Strecke, die unsere Bundesländer direkt verbindet, noch immer nicht nutzen, ohne zusätzlich draufzuzahlen. Das sorgt bei vielen Menschen zu Recht für Unverständnis“, sagt Khom.
Gruber ergänzt: „Die ÖBB sind jetzt gefordert, bestehende Hürden im Tarifsystem rasch zu beseitigen, damit die neue Direktverbindung von Klagenfurt nach Graz gerade für viele Pendlerinnen und Pendler besser nutzbar wird.“
Steirische Volkspartei und Volkspartei Kärnten starten Petition
Aus diesem Grund rufen die beiden Landesparteien der ÖVP in der Steiermark und in Kärnten nun eine Unterschriftenaktion ins Leben. Auf www.koralmstrecke.at werden Betroffene des Stückelungsverbotes aufgefordert, die Initiative von Steirischer Volkspartei und Kärntner Volkspartei zu unterstützen und sich gegen das Stückelungsverbot auszusprechen.