39 Betriebsansiedlungen wurden in Kärnten im Vorjarhr verzeichnet, 21 davon in Zukunftsbranchen wie Digitalisierung, Electronic Based Systems und Green Economy. Das präsentierten LH Daniel Fellner und BABEG-Geschäftsführer Markus Hornböck heute bei der Ansiedlungsbilanz.
„Wir schaffen es, nationale und internationale Unternehmen nicht nur anzuziehen, sondern langfristig im Land zu verankern“, betonte Fellner. Entscheidend seien Investitionen in Forschung, Infrastruktur und Fachkräfte.
Kühnsdorf profitiert vom Ansiedlungsboom
Auch Kühnsdorf spielt in dieser Entwicklung eine Rolle. Das Unternehmen Packwall AT hat sich mit Unterstützung der BABEG bewusst für den Standort entschieden. Packwall-Gründer Daniel Fritsch: „Wir haben uns mehrere Standorte angesehen, uns letztlich aber bewusst für Kühnsdorf entschieden.“ Das Unternehmen entwickelt nachhaltige Verpackungslösungen und produziert u.a. Bauplatten aus Abfallstoffen.

400 neue Jobs pro Jahr durch Ansiedlungen
Auch insgesamt zeigt sich laut BABEG eine hohe Dynamik. Rund 400 Arbeitsplätze würden durch Ansiedlungen durchschnittlich pro Jahr entstehen. Aktuell befinden sich zudem über 440 Projekte aus 45 Ländern in Bearbeitung.
Für Hornböck ist klar: „Wir bauen Wertschöpfungsnetzwerke auf.“ Kärnten positioniere sich erfolgreich im Zusammenspiel von Wirtschaft, Forschung und Bildung. Auch die steigende Forschungsquote unterstreiche diese Entwicklung.
Kärnten setzt auf Zukunftsbranchen
Neben Packwall wurden bei der Präsentation mit dem Start-up NoxAvis Tech Solutions und dem KI-Unternehmen MarketsFlare weitere innovative Beispiele vorgestellt. Doch gerade die Ansiedlung in Kühnsdorf zeigt, dass auch der Bezirk Völkermarkt von Kärntens Wirtschaftsstrategie konkret profitiert und sich zunehmend als Teil eines innovativen Wirtschaftsraums positioniert.