Zurück

Größtes YouTube-Live-Event Deutschlands: Kärntner Duo beim „Ultimate Run 2026“

Tatjana Sabitzer und Patrick Riepl haben Österreich beim „Ultimate Run 2026“ vertreten und sich damit einer der härtesten sportlichen Herausforderungen im deutschsprachigen Raum gestellt.

Tatjana Sabitzer und Patrick Riepl sind als Team Österreich beim „Ultimate Run 2026″ am Start gewesen. ©OBERDORFER_UltimateRunDay

Von 24. bis 26. April kämpfte sich das Kärntner Duo Tatjana Sabitzer und Patrick Riepl durch ein 48-Stunden-Extremevent, das als eines der größten YouTube-Live-Events Deutschlands gilt.

35 Zweierteams waren eingeladen, innerhalb von 48 Stunden insgesamt 48 Runden eines mindestens 4,5 Kilometer langen Hindernisparcours zu absolvieren – stündlich, Tag und Nacht, unabhängig von Wetter und Erschöpfung.

©OBERDORFER_UltimateRunDay

Zusätzliche Schwierigkeit brachte das Publikum selbst ins Spiel: Per Live-Abstimmung konnten Zuschauer sogenannte Modifikatoren wie eine 13-Kilo-Gewichtsweste, zusätzliche Runden oder verschärfte Zeitlimits aktivieren.

Hindernisse bis an die Schmerzgrenze

Ins Leben gerufen wurde der „Ultimate Run“ von YouTuber und Ex-Elitesoldat Otto Bulletproof gemeinsam mit Johannes Hovekamp, Mitgründer des Erfolgsformats „7 vs. Wild“. Moderiert von Fritz Meinecke, Dave und Jan Schlappen entwickelte sich das Event zu einem digitalen Extremsport-Spektakel.

Werbung

Die Teilnehmer mussten sich unter anderem einer sechs Meter hohen Kletterpyramide, eiskalten Wasserobstacles, Stromzäunen und dem berüchtigten „Tunnel der Freude“ mit Tränengas stellen. Mit dabei waren internationale Influencer, YouTube-Stars sowie Teams von Polizei, Feuerwehr und Bundeswehr.

Team Österreich aus Kärnten

Tatjana Sabitzer, Soldatin beim österreichischen Bundesheer im Jägerbataillon 25, Fußballerin und Abenteurerin aus Klagenfurt, setzte auf Disziplin und mentale Stärke. „46 Stunden an der absoluten Grenze — genau das war der Ultimate Run für mich. Das wildeste Sport Event, an dem ich jemals teilgenommen habe“, sagt Sabitzer.

©OBERDORFER_UltimateRunDay

Auch für Patrick Riepl war das Event weit mehr als nur ein Wettkampf. Der ehemalige Berufssoldat, Hybrid-Athlet und Outdoorsportler aus dem Bezirk Völkermarkt sieht den Ultimate Run als wichtigen Meilenstein in einem außergewöhnlichen Sportjahr. Parallel bereitet er sich auf den Last Soul Backyard Ultra 2026 sowie den Ironman Austria in Klagenfurt vor. „Der Ultimate Run war mehr als ein Event für mich. Ein wichtiger Teil meiner Vorbereitung — mental und körperlich. Wer 46 Stunden durchhält, knapp 110 Kilometer mit Hindernissen absolviert, der kann auch einen Ironman schaffen“, betont Patrick Riepl.

Kärntner Ausdauer auf internationaler Bühne

Das Kärntner Duo zeigte nicht nur sportliche Höchstleistung, sondern setzte Österreich auch bei einem international beachteten Live-Event in Szene. Für Sabitzer und Riepl war der „Ultimate Run“ nicht nur ein Rennen gegen Zeit und Erschöpfung, sondern vor allem ein Beweis dafür, was mit Ausdauer, Teamgeist und mentaler Stärke möglich ist.