Zwischen 19. und 21. Mai wird täglich von 9 bis 17 Uhr ein Polizeihubschrauber im Einsatzgebiet im Bezirk Völkermarkt unterwegs sein. Zusätzlich fährt ein dunkelgrauer VW Crafter des CBRN-Competence Centers durch die Region.
Training für den Ernstfall
Wie das BMI informiert, dienen die Maßnahmen ausschließlich Trainingszwecken. Ziel der Übung ist es, den Umgang mit radiologischen Einsatzszenarien zu trainieren und mögliche radioaktive Quellen aus der Luft lokalisieren zu können.
Solche Übungen werden laut BMI regelmäßig in verschiedenen Regionen Österreichs durchgeführt. Geprobt werden unter anderem Szenarien, bei denen radioaktive Materialien verloren gehen oder rasch aufgefunden werden müssen.
Spezialkräfte des CBRN-Competence Centers im Einsatz
An der Übung beteiligt ist das CBRN-Competence Center des Bundesministeriums für Inneres. Die Abkürzung CBRN steht für chemische, biologische, radiologische und nukleare Gefahrenlagen.
Die eingesetzten Spezialkräfte verfügen über besondere Ausbildung und technische Ausstattung, um radioaktive Stoffe erkennen und lokalisieren zu können. Die sogenannte Gamma-Aeroradiometrie zählt dabei zu den spezialisierten Methoden der Strahlenmessung aus der Luft.
Keine Gefahr für die Bevölkerung
Die Behörden betonen ausdrücklich, dass zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Bevölkerung besteht. Auch gesundheitliche Risiken seien ausgeschlossen.
Das Überfliegen dicht besiedelter Gebiete sei zudem nicht beabsichtigt. Dennoch könne es in den kommenden Tagen vereinzelt zu sichtbaren Hubschrauberbewegungen im Bereich des Bezirkes Völkermarkt kommen.
Seitens der Behörden wird um Verständnis für mögliche Flugbewegungen und sichtbare Einsatzfahrzeuge gebeten. Die Übung soll dazu beitragen, Einsatzkräfte bestmöglich auf außergewöhnliche Gefahrenlagen vorzubereiten.