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Kärnten 2025: Weniger Ja-Worte, weniger Babys – aber mehr Todesfälle

In Kärnten wird etwas seltener geheiratet, gleichzeitig sinkt die Zahl der Geburten weiter. Während österreichweit die Scheidungen zunehmen, sterben weiterhin deutlich mehr Menschen als geboren werden. Neue Zahlen der Statistik Austria zeigen, wie sich Familienleben und Gesellschaft verändern.

©pixabay

Österreichweit wurden im Jahr 2025 insgesamt 45.537 Ehen geschlossen – ein leichtes Minus von 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch Kärnten folgt diesem Trend: Hier sank die Zahl der Eheschließungen um zwei Prozent.

Kärnten gegen den Bundestrend bei Scheidungen

Während die Zahl der Scheidungen laut Statistik Austria österreichweit um 1,7 Prozent anstieg, verlief die Entwicklung in Kärnten anders: Hier gab es um 4,9 Prozent weniger Scheidungen als noch 2024. Auffällig ist hingegen die Entwicklung bei den eingetragenen Partnerschaften. In Kärnten wurde ein Plus von 12,5 Prozent verzeichnet. Immer mehr Paare entscheiden sich damit für alternative Lebensformen abseits der klassischen Ehe.

Geburtenzahl auf historischem Tiefstand

Besonders nachdenklich stimmen die neuen Geburtenzahlen. Österreich verzeichnete 2025 mit 76.067 Neugeborenen den niedrigsten Wert seit 25 Jahren. Kärnten gehört allerdings zu den wenigen Bundesländern, in denen die Zahl der Geburten leicht gestiegen ist – um 0,9 Prozent.

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Mehr Todesfälle als Geburten

In Kärnten starben 2025 um 2.270 Menschen mehr, als Kinder geboren wurden. Gleichzeitig stieg die Zahl der Sterbefälle im Bundesland leicht um 1,1 Prozent an. Österreichweit ist es bereits das sechste Jahr in Folge, dass mehr Menschen sterben als geboren werden.

Wie sich diese Entwicklungen in den kommenden Jahren auf Kärnten auswirken werden, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch schon jetzt: Themen wie Familienpolitik, Kinderbetreuung, Pflege und das Leben im ländlichen Raum sollten künftig noch stärker in den Mittelpunkt rücken.