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Tainach: Bildungshaus Sodalitas künftig unter Führung der Diözese Gurk

Nach Jahrzehnten unter der Leitung der Priestervereinigung Sodalitas wird das Bildungshaus in Tainach neu organisiert. Die Veränderungen sind Teil des Kirchenentwicklungsprozesses der Diözese Gurk. Mit Josef Kopeinig geht zudem eine prägende Persönlichkeit des Hauses in Pension.

Umstrukturierung des Bildungshauses Sodalitas in Tainach ©Wallner

Im Rahmen des Kirchenentwicklungsprozesses der Diözese Gurk wird das katholische Bildungshaus Sodalitas in Tainach neu aufgestellt. Die Arbeitsgruppe „Strategieprozess Bildungshaus Sodalitas“ hat eine umfassende Neuordnung erarbeitet, die mit 1. Juli in Kraft tritt.

Künftig übernimmt die Diözese Gurk die Führung des Bildungshauses. Auch die Liegenschaft in Tainach wird von der Priestervereinigung Sodalitas an die Diözese übertragen. Die Priestervereinigung war bisher Rechtsträger des Hauses.

Wechsel an der Spitze des Bildungshauses

Mit der Neuorganisation geht auch ein personeller Wechsel einher. Josef Kopeinig, der das Bildungshaus seit 1968 als Rektor geprägt hat, tritt mit 30. Juni in den Ruhestand.

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Am 14. Mai 2026 feierte Josef Kopeinig seinen 85. Geburtstag. ©Pressestelle/Eggenberger 

Seine Nachfolge übernimmt künftig ein neues Führungsteam: Mija Janesch, BA, bisher pädagogische Leiterin des Hauses, wird Direktorin des Bildungshauses. Pfarrer Konsistorialrat Josef Valeško, Vorsitzender der Priestervereinigung Sodalitas, übernimmt die Funktion des Rektors. Zusätzlich wird der bischöfliche Referent Mag. Anton Rosenzopf-Jank theologischer Referent des Hauses.

„Rektor Kopeinig hat das Bildungshaus zu einem internationalen Ort des Dialoges, vor allem auch der beiden Volksgruppen in Kärnten, sowie der Bildung und der Begegnung mit der Kunst gemacht, in dem sich Menschen und Religionen treffen.“
Diözesanbischof Dr. Josef Marketz 

Ort des Dialogs im Bezirk Völkermarkt

Das Bildungshaus Sodalitas in Tainach gilt seit vielen Jahren als wichtiger Treffpunkt für Bildung, Kultur und interkulturellen Austausch im Bezirk Völkermarkt. Besonders die Förderung des Dialogs zwischen den Volksgruppen in Kärnten prägte die Arbeit des Hauses über Jahrzehnte hinweg. Mit der Neuaufstellung soll dieser Weg künftig unter dem Dach der Diözese Gurk fortgeführt werden.