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ÖAMTC warnt vor Nachteilen bei neuem Pickerl-Intervall

Die geplante Pickerl-Reform soll Fahrzeughalter entlasten und Prüfintervalle verlängern. Der ÖAMTC warnt jedoch, dass insbesondere Autobesitzer in Kärnten und anderen alpinen Regionen dadurch mit höheren Reparaturkosten rechnen müssen.

ÖAMTC rät, in den „Zwischenjahren“ eine Sicherheits-Überprüfung stark belasteter Baugruppen durchführen zu lassen. ©magnific/varh

Die geplante Reform der §57a-Überprüfung („Pickerl“) sorgt für Kritik beim ÖAMTC. Künftig sollen Fahrzeuge nach dem neuen Modell 4-2-2-2-1 seltener zur Begutachtung müssen. Die Bundesregierung verspricht sich davon weniger Bürokratie und geringere Kosten für Fahrzeughalter.

Kärnten besonders betroffen

Der ÖAMTC sieht jedoch vor allem in Kärnten und anderen alpinen Regionen Probleme. Aufgrund strenger Winter und des häufigen Einsatzes von Streusalz treten laut Club bei älteren Fahrzeugen deutlich häufiger Mängel an Bremsen, Achsen oder Auspuffanlagen auf als im Flachland.

„Längere Prüfintervalle werden dazu führen, dass solche Schäden später erkannt werden, was wiederum die Reparaturkosten massiv erhöhen kann“, warnt Oliver Weber, Technischer Leiter des ÖAMTC Kärnten.

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Kritik an geplanter Umstellung

Kritisiert wird außerdem die geplante Umsetzung der Reform: Rund zwei Millionen Fahrzeughalter müssten laut ÖAMTC zusätzlich eine Prüfstelle aufsuchen, um eine neue Plakette abzuholen und den Fälligkeitstermin anpassen zu lassen.

Der Club empfiehlt insbesondere Vielfahrer und Bewohner schneereicher Regionen, auch in den neuen „Zwischenjahren“ freiwillige Sicherheitschecks durchführen zu lassen.