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Drei teils Schwerverletzte nach Frontalzusammenstoß auf der B80

Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es gestern Nachmittag auf der B80, Lavamünder Bundesstraße, im Bereich des Kraftwerks Wunderstätten. Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Fahrzeuge wurden drei Personen verletzt, zwei davon schwer.

Verkehrsunfall in Wunderstätten am 31. Mai 2026 ©FF St. Paul

Der Unfall ereignete sich gestern Nachmittag gegen 15:30 Uhr. Eine 17-Jährige aus dem Bezirk Wolfsberg war im Rahmen einer L-Übungsfahrt mit dem Auto ihrer Mutter von Lavamünd in Richtung Wunderstätten unterwegs. Ihre Mutter befand sich als Begleitperson auf dem Beifahrersitz.

Zur gleichen Zeit fuhr ein 36-jähriger Autofahrer aus dem Bezirk Klagenfurt-Land in entgegengesetzter Richtung. Aus bislang unbekannter Ursache geriet dessen Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn. Die 17-Jährige versuchte noch auszuweichen, konnte einen Frontalzusammenstoß jedoch nicht mehr verhindern.

Ersthelfer retten Verletzten aus brennendem Fahrzeug

Ein nachkommender Fahrzeuglenker hielt unmittelbar nach dem Unfall an und zog den schwer verletzten 36-Jährigen aus seinem bereits in Brand geratenen Fahrzeug. Ein weiterer Ersthelfer konnte den beginnenden Fahrzeugbrand mit Wasser und einem Feuerlöscher eindämmen und so eine weitere Ausbreitung verhindern.

Auch die beiden Insassinnen des zweiten Unfallfahrzeuges wurden von Ersthelfern beziehungsweise den eintreffenden Einsatzkräften aus dem Fahrzeug befreit.

Rettungshubschrauber im Einsatz

Der 36-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde vom Rettungshubschrauber Christophorus 11 ins Klinikum Klagenfurt geflogen. Die 17-jährige Lenkerin wurde ebenfalls schwer verletzt. Ihre Mutter erlitt Verletzungen unbestimmten Grades. Beide wurden nach der Erstversorgung durch das Rote Kreuz in Krankenhäuser gebracht.

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Schwerer Verkehrsunfall in Wunderstätten am Sonntag, dem 31. Mai 2026 ©FF Untermitterdorf

Feuerwehren mit umfangreichen Sicherungs- und Aufräumarbeiten beschäftigt

Zum Unfallort wurden auch die Feuerwehren Lavamünd, St. Paul im Lavanttal und Untermitterdorf alarmiert. Aufgrund der gemeldeten Rauchentwicklung bauten die Einsatzkräfte umgehend einen umfassenden Brandschutz auf und unterstützten die Menschenrettung sowie die medizinische Versorgung der Verletzten.

Nach Abschluss der Rettungsmaßnahmen wurden die Unfallfahrzeuge geborgen, ausgelaufene Betriebsmittel gebunden und die Fahrbahn gereinigt. Anschließend stellten die Feuerwehren die Verkehrssicherheit wieder her.

B80 für eine Stunde gesperrt

Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Unfallstelle vollständig für den Verkehr gesperrt werden. Die Sperre dauerte laut Polizei rund eine Stunde.

Im Einsatz standen neben den Feuerwehren Lavamünd, St. Paul im Lavanttal und Untermitterdorf auch das Rote Kreuz, ein Notarztteam, der Rettungshubschrauber Christophorus 11 sowie die Polizei.