Zurück

Ermittlungen gegen Lehrer nach Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs

Nach Medienberichten wird gegen einen Lehrer in Kärnten wegen des Verdachts des schweren sexuellen Missbrauchs von Unmündigen ermittelt. Wie ORF Kärnten unter Berufung auf die Bildungsdirektion Kärnten und die Staatsanwaltschaft berichtet, soll der Pädagoge eine 11-jährige Schülerin missbraucht haben.

Schwere Vorwürfe gegen Lehrer: Bildungsdirektion bestätigt Verfahren (Symbolfoto) ©magnific/varh

Dem heutigen ORF-Bericht zufolge sei die Bildungsdirektion von der Staatsanwaltschaft über ein laufendes Ermittlungsverfahren informiert worden. Der betroffene Lehrer sei noch am selben Tag vom Dienst freigestellt worden. Da sich der Mann laut Bildungsdirektion erst im zweiten Dienstjahr befinde, werde sein Dienstverhältnis mit Ablauf des Schuljahres enden.

Die Staatsanwaltschaft bestätigte laut ORF Kärnten das laufende Ermittlungsverfahren, gab jedoch keine weiteren Details bekannt. Für den Beschuldigten gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung.

Werbung

Mutmaßliche Taten bei Übernachtung

Wie ORF Kärnten weiter berichtet, sollen die mutmaßlichen Vorfälle vor einigen Wochen stattgefunden haben. Das 11-jährige Mädchen habe bei der gleichaltrigen Tochter des Lehrers übernachtet. Dabei soll es laut den Ermittlern zu zwei mutmaßlichen Missbrauchshandlungen gekommen sein. Den Medienberichten zufolge vertraute sich die Schülerin anschließend einer Lehrerin an. Diese habe daraufhin die Polizei sowie das Jugendamt verständigt.

Schulpsychologie an betroffenen Klassen im Einsatz

Die Leiterin der Bildungsdirektion Kärnten, Isabella Penz, erklärte laut ORF Kärnten, dass sämtliche Klassen, in denen der Lehrer unterrichtet habe, von der Schulpsychologie besucht worden seien. Den Schülern seien dabei Unterstützungs- und Beratungsangebote vorgestellt worden.