Während viele Athleten in der laufenden Saison auf Stabilität setzen, arbeitet Hannah Ladinig aktuell an einer grundlegenden Anpassung ihrer Diskuswurf-Technik. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem rechten Fuß beim Umsprung. Die ersten Wettkämpfe zeigen bereits, dass sich die intensive Trainingsarbeit auszahlt.
Nationale und internationale Einsätze
In den vergangenen Wochen absolvierte Hannah Ladinig ein dichtes Wettkampfprogramm in Österreich, Slowenien und Italien. Beim Mini-Meeting in Leibnitz erreichte die VST-Werferin mit 48,37 Metern im Diskuswurf Rang zwei. Wenige Tage später feierte sie beim Pfingstmeeting in Villach mit 12,04 Metern den Sieg im Kugelstoß.
Auch bei ihren internationalen Auftritten präsentierte sich die Völkermarkterin konstant. In Ptuj (Slowenien) belegte sie trotz schwieriger Wetterbedingungen mit 47,26 Metern den zweiten Platz. Beim stark besetzten Meeting im italienischen San Vito al Tagliamento erzielte sie 48,05 Meter. Ihr bislang bestes Saisonergebnis gelang ihr schließlich am 10. Juni in Celje, wo sie den Diskus auf 49,62 Meter schleuderte und damit ihre starke Form bestätigte.
Fokus liegt auf der Umsetzung im Wettkampf
Mit den bisherigen Ergebnissen zeigt sich Hannah Ladinig zufrieden. Besonders erfreulich sei, dass die neue Technik im Training bereits sehr gut funktioniere. Nun gehe es darum, die Abläufe auch unter Wettkampfbedingungen konstant umzusetzen.
Die bisherigen Leistungen deuten jedenfalls darauf hin, dass die VST-Athletin auf dem richtigen Weg ist. Mit mehreren Podestplätzen, einem Sieg im Kugelstoß und einer Diskus-Bestweite knapp unter der 50-Meter-Marke darf sie optimistisch auf die kommenden Wettkämpfe blicken.