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620.000 Euro mehr: Schutzprojekt in der Ebriacher Klamm wird fortgesetzt

Heute wurden im Rahmen der Regierungssitzung zusätzliche Mittel für das Schutzprojekt in der Ebriacher Klamm beschlossen. Das Projektvolumen steigt damit auf 1,71 Millionen Euro.

Archivfoto Sturmtief Yves ©VK24

Die Kärntner Landesregierung hat in der heutigen Sitzung die Finanzierung einer Kostensteigerung für das flächenwirtschaftliche Projekt „Ebriacher Klamm“ in der Gemeinde Bad Eisenkappel beschlossen. Das Vorhaben dient dem Schutz der L131 Trögerner Landesstraße vor Naturgefahren wie Lawinen, Schneerutschen und Steinschlag.

Das Projektvolumen erhöht sich von ursprünglich 1,09 Millionen Euro um 620.000 Euro auf nunmehr 1,71 Millionen Euro. Zur Deckung der Mehrkosten stellt das Land Kärnten zusätzliche 142.600 Euro bereit.

Die L131 Trögerner Landesstraße ist eine wichtige Lebensader für die Menschen in der Region. Sie soll daher das ganze Jahr über sicher befahrbar sein. Deshalb investieren wir nicht nur laufend in den Ausbau unserer Landesstraßen, sondern auch in den Schutz vor Naturgefahren. Jeder Euro für dieses Projekt ist zudem eine wichtige Investition in die Sicherheit der Bevölkerung.
Straßenbaureferent LHStv. Martin Gruber

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Von den zusätzlichen Landesmitteln stammen 124.000 Euro aus dem Bereich Wasser- und Lawinenschutzbau, weitere 18.600 Euro aus dem Zuständigkeitsbereich Straßen und Brücken.

Folgen von Sturm und Borkenkäfer

Auslöser für das Projekt waren die Folgen eines schweren Sturmereignisses im Jahr 2017. In Kombination mit dem anschließenden Borkenkäferbefall mussten große Teile des Waldbestandes in der Ebriacher Klamm entfernt werden. Dadurch ging ein wesentlicher natürlicher Schutz gegen Lawinenabgänge verloren. Besonders die steilen und nordseitig ausgerichteten Hänge oberhalb der Landesstraße gelten seither als gefährdet.

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Langfristige Sicherung durch Wiederbewaldung

Im Rahmen des Projekts werden Maßnahmen zur Wiederbewaldung gesetzt, um die Schutzfunktion des Waldes langfristig wiederherzustellen und die Gefährdung der Landesstraße zu reduzieren.

„Mit der Fortführung dieses Projekts schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass die Schutzwirkung des Waldes dauerhaft verbessert wird. Das erhöht die Sicherheit für die Bevölkerung und sorgt dafür, dass die wichtige Verbindung durch das Tal auch künftig zuverlässig genutzt werden kann“, so LHStv. Gruber.

Mit dem Beschluss der Landesregierung ist die Finanzierung der Mehrkosten nun gesichert, wodurch die weiteren Arbeiten in der Ebriacher Klamm fortgesetzt werden können.