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Turbulenzen führten zu Gleitschirmunfall auf der Petzen

Am 28. Juni geriet ein Gleitschirmpilot nach Turbulenzen auf der Petzen in eine Notlage. Nach dem Auslösen seines Notschirms blieb er in einer Fichte hängen und musste von Bergrettung und Feuerwehr geborgen werden.

Einastz am 28. Juni 2026 für mehrere Blaulichtorganisationen ©FF Feistritz ob Bleiburg

Ein Gleitschirmflug endete am Sonntag mit einem aufwendigen Rettungseinsatz. Zwei Gleitschirmpiloten waren zuvor im Bereich der Bergstation der Petzen gestartet. Rund 30 Minuten nach dem Abheben geriet einer der beiden Piloten in turbulente Luftströmungen. Dabei klappte sein Gleitschirm einseitig ein, verdrehte sich und war nicht mehr steuerbar. Der Pilot entschied sich daraufhin, den Notschirm auszulösen.

Die Landung endete in einem Waldstück im Bereich der Talstation, wo der Mann in einer rund 25 Meter hohen Fichte hängen blieb. Er befand sich schließlich in etwa 15 Metern Höhe in seinem Gurtzeug und konnte sich teilweise auf einem umgestürzten Baum abstützen.

Taubergung zu riskant

Sein Flugpartner setzte umgehend die Rettungskette in Gang. Als erste Einsatzkräfte traf die Alpinpolizei am Unfallort ein. Gemeinsam mit der Bergrettung Bad Eisenkappel und der Freiwilligen Feuerwehr Feistritz ob Bleiburg wurde die Bergung vorbereitet.

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©FF Feistritz ob Bleiburg

Der ebenfalls alarmierte Polizeihubschrauber „Libelle“ prüfte zunächst eine Taubergung aus der Luft. Nach einer Erkundung wurde diese jedoch als zu riskant eingestuft. Deshalb entschieden sich die Einsatzkräfte für eine Bergung vom Boden aus.

Der Verunfallte wurde von den Einsatzkräften gesichert aus der Baumkrone abgeseilt und anschließend dem Rettungsdienst übergeben. ©Bergrettung Bad Eisenkappel

Der Gleitschirmpilot erlitt Verletzungen unbestimmten Grades und wurde zur weiteren medizinischen Abklärung ins Krankenhaus eingeliefert.