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Kärnten macht den Anfang: Stellungsverfahren wird digital

Kärnten ist das erste Bundesland, in dem das Bundesheer den Stellungsprozess digitalisiert. Stellungspflichtige können zahlreiche Schritte künftig bequem online erledigen. Präsentiert wurde die Neuerung heute durch Verteidigungsministerin Klaudia Tanner gemeinsam mit Alexander Pröll, Staatssekretär für Digitalisierung, in Klagenfurt.

©Varh Fotografie

Mit dem Start in Kärnten führt das Bundesheer ein neues digitales Stellungsverfahren ein. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner präsentierte das Angebot am Donnerstag gemeinsam mit Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll in Klagenfurt. Nach einer erfolgreichen Testphase soll das System bis Oktober 2026 österreichweit verfügbar sein.

Bundesheer bringt Stellungsverfahren aufs Smartphone © HBF/Carina Karlovits

Viele Wege künftig online

Sobald das Informationsschreiben zugestellt wurde, können sich Stellungspflichtige auf bundesheeronline.at registrieren. Wer den digitalen Weg wählt, erhält Einladungen, Infos und sogar den Bahngutschein künftig elektronisch. Auch Anträge – etwa zur Verschiebung eines Stellungstermins – lassen sich online einreichen.

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Bereits vor der Stellung können zudem Ausbildungsdaten, persönliche Angaben und Gesundheitsinformationen digital übermittelt werden. Ein Talentetool informiert außerdem über mögliche Einsatzbereiche während des Grundwehrdienstes.

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Mehr Service, weniger Bürokratie

Laut dem Bundesheer soll die Digitalisierung den Ablauf sowohl für Stellungspflichtige als auch für die Verwaltung einfacher und schneller machen. Das Online-Portal besteht bereits seit 2023 und zählt mittlerweile mehr als 90.000 registrierte Nutzer. Künftig sollen weitere Funktionen wie das digitale Nachreichen von Dokumenten oder die Bekanntgabe des Einberufungswunsches folgen.