Der Karawanken UNESCO Global Geopark hat mit dem neuen Geo.Hub in Bad Eisenkappel eine zentrale Anlaufstelle für Gäste, Wandernde und die Bevölkerung geschaffen. Das Informations- und Wanderzentrum bündelt künftig Angebote zu Wanderwegen, Naturerlebnissen, geführten Touren und den geologischen Besonderheiten der Region.

©Büro LR.in Marika Lagger-Pöllinger
Landesrätin Lagger-Pöllinger bezeichnet den neuen Geo.Hub als Vorzeigeprojekt europäischer Regionalentwicklung. Er mache sichtbar, was die Region auszeichne. „Der Geo.Hub macht sichtbar, was diese Region auszeichnet: außergewöhnliche Natur, eine faszinierende Erdgeschichte und gelebte Zusammenarbeit über Grenzen hinweg“, so Lagger-Pöllinger. Information, Bildung und Naturerlebnis würden hier miteinander verbunden. Das stärke den nachhaltigen Tourismus und schaffe einen konkreten Mehrwert für Gemeinden und Bevölkerung.

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Im Rahmen der Feier wurde auch die neue Geoparkgalerie an der Vellachpromenade eröffnet. Schülerinnen und Schüler der Volks- und Mittelschule Bad Eisenkappel gestalteten das Programm mit und unterstrichen damit den Bildungsauftrag des Geoparks.
Geologie, Natur und Zusammenarbeit
Der Karawanken UNESCO Global Geopark umfasst rund 1.067 Quadratkilometer und verbindet neun österreichische mit fünf slowenischen Gemeinden. Ziel ist es, das geologische, natürliche und kulturelle Erbe der Karawanken zu schützen, Wissen darüber zu vermitteln und die Region nachhaltig weiterzuentwickeln.
Durch die Lage zwischen den Alpen und den Dinarischen Alpen sowie entlang der Periadriatischen Naht zählt die Region zu den geologisch interessantesten Gebieten Europas. Zu den bekanntesten Ausflugszielen gehören die Obir-Tropfsteinhöhlen, die Petzen, das ehemalige Bergwerk in Mežica, die Trögerner Klamm, die Vellacher Kotschna und der Hemmaberg.
Spatenstich für neues Altstoffsammelzentrum
Im Anschluss erfolgte der Spatenstich für ein neues Altstoffsammelzentrum auf dem ehemaligen Fabriksgelände in Blasnitzen. An dem Gemeinschaftsprojekt beteiligen sich die Gemeinden Bad Eisenkappel, Globasnitz und Sittersdorf.
Für das neue Altstoffsammelzentrum sieht Lagger-Pöllinger große Vorteile: „Gemeinsame Lösungen entlasten die Gemeinden, bündeln Ressourcen und schaffen eine moderne Infrastruktur für die Bevölkerung.“ Das neue Altstoffsammelzentrum sei ein gutes Beispiel dafür, wie kommunale Zusammenarbeit in der Praxis funktioniere.

Abschließend hebt die Landesrätin die Bedeutung gemeinsamer Projekte hervor. „Ob beim Schutz unserer Natur, bei der touristischen Entwicklung oder bei der kommunalen Infrastruktur: Entscheidend ist, dass Gemeinden zusammenarbeiten und ihre Stärken verbinden“, sagt die Landesrätin. Genau daraus entstünden nachhaltige Projekte, die der gesamten Region zugutekämen.