Auf einem Grundstück der Familie Gojer errichtet die Landeswohnbau Kärnten gemeinsam mit der Kärntner Siedlungswerk-Gruppe eine moderne Wohnanlage für Senioren. Geplant sind 17 Wohnungen mit Wohnflächen zwischen 40 und 50 Quadratmetern sowie ein rund 30 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum als sozialer Treffpunkt der Anlage. Die Fertigstellung ist für Dezember 2028 vorgesehen.
Leistbares Wohnen durch Förderung und Baurecht
Die förderbaren Gesamtbaukosten belaufen sich auf rund 3,34 Millionen Euro. Das Land Kärnten unterstützt das Projekt mit einem Förderdarlehen von rund 2,67 Millionen Euro.

Harald Repar, Geschäftsführer der Landeswohnbau Kärnten: „Leistbares Wohnen, damit sich Menschen hier wohlfühlen können, ist nur durch die Unterstützung des Landes Kärnten möglich.“ Besonders bedankte sich Repar bei der Familie Gojer, die das Grundstück über ein langfristiges Baurecht zu besonders günstigen Konditionen zur Verfügung stellt. Dadurch könnten die Wohnkosten dauerhaft niedrig gehalten werden.
Familie Gojer stellte Grundstück zur Verfügung
Für Ludwig Gojer war die Entscheidung rasch gefallen, das ehemalige Areal einer sinnvollen Nutzung zuzuführen.
„Das frei gewordene Grundstück stellen wir gerne für einen der Allgemeinheit dienlichen Zweck zur Verfügung.“
Er bezeichnete das Projekt als wichtigen Beitrag zur Belebung des Ortszentrums und zeigte sich überzeugt, dass die Wohnanlage den zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohnern viel Lebensqualität bieten werde.

Treffpunkt statt Nebeneinander
Bürgermeister Wolfgang Stefitz sieht in dem Projekt einen weiteren Meilenstein für die Gemeinde.
„Betreubares Wohnen in Eberndorf ist ein weiterer Meilenstein in der altersgerechten Versorgung unserer Marktgemeinde.“
Besonders wichtig seien neben den barrierefreien Wohnungen auch der Gemeinschaftsraum. Dort sollen künftig Beratungen, Veranstaltungen sowie Angebote der Pflegekoordination stattfinden und das Miteinander der Bewohnerinnen und Bewohner gefördert werden.

Schaunig: Ortskerne stärken und Menschen in der Heimat halten
Wohnbaureferentin und Landeshauptmann Stv.in. Gaby Schaunig bezeichnete das Bauvorhaben als Musterprojekt der Kärntner Wohnbaustrategie.
„Wir wollen Ortskerne beleben, leistbares und qualitativ hochwertiges Wohnen schaffen und den Menschen ermöglichen, so lange wie möglich in ihrer Heimatgemeinde zu bleiben.“
Sie würdigte insbesondere den Beitrag der Familie Gojer. Das günstige Baurecht und die Übernahme der Abbruchkosten würden sich direkt auf die spätere Miethöhe auswirken und den Bewohnerinnen und Bewohnern langfristig zugutekommen.

Wertschöpfung bleibt in Kärnten
Auch Landeshauptmann Daniel Fellner unterstrich die Bedeutung des Projekts für die Region. Er verwies darauf, dass nahezu alle am Bau beteiligten Unternehmen aus Kärnten stammen.
„Großartige Projekte sind immer auf Engagement, Leidenschaft und Herz aufgebaut.“
Damit entstünden nicht nur dringend benötigter Wohnraum, sondern auch regionale Wertschöpfung und Arbeitsplätze.

©Varh Fotografie
Wohnanlage mit Gemeinschaftsraum und Grünflächen
Alle Wohnungen erhalten eine Einbauküche. Die Erdgeschoßwohnungen verfügen über Terrassen mit Grünflächen, die Obergeschoßwohnungen über Balkone. Der Gemeinschaftsraum soll künftig als kommunikatives Zentrum der Wohnanlage dienen und Platz für gemeinsame Aktivitäten bieten.