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Spatenstich für betreubares Wohnen in Eberndorf: 17 barrierefreie Wohnungen bis Ende 2028

Mit dem offiziellen Spatenstich fiel am heutigen Freitag der Startschuss für das Projekt „Betreubares Wohnen“ am Kirchplatz in Eberndorf. Bis Ende 2028 entstehen 17 barrierefreie Wohnungen mit Gemeinschaftsraum. Das rund 3,3 Millionen Euro schwere Bauvorhaben soll älteren Menschen ein selbstbestimmtes Leben in ihrer Heimatgemeinde ermöglichen.

Der symbolische Spatenstich für die neue Seniorenwohnanlage in Eberndorf erfolgte gemeinsam mit Landeshauptmann Daniel Fellner, Landeshauptmann-Stellvertreterin Gaby Schaunig, Vertreterinnen und Vertretern der Baufirma, der ausführenden Behörden, der Regionalpolitik sowie der Familie Gojer. ©Varh Fotogafie

Auf einem Grundstück der Familie Gojer errichtet die Landeswohnbau Kärnten gemeinsam mit der Kärntner Siedlungswerk-Gruppe eine moderne Wohnanlage für Senioren. Geplant sind 17 Wohnungen mit Wohnflächen zwischen 40 und 50 Quadratmetern sowie ein rund 30 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum als sozialer Treffpunkt der Anlage. Die Fertigstellung ist für Dezember 2028 vorgesehen.

Leistbares Wohnen durch Förderung und Baurecht

Die förderbaren Gesamtbaukosten belaufen sich auf rund 3,34 Millionen Euro. Das Land Kärnten unterstützt das Projekt mit einem Förderdarlehen von rund 2,67 Millionen Euro.

Wo einst der Gasthof „Skitek“ stand, entstehen bald 17 barrierefreie Wohneinheiten. ©Varh Fotografie

Harald Repar, Geschäftsführer der Landeswohnbau Kärnten: „Leistbares Wohnen, damit sich Menschen hier wohlfühlen können, ist nur durch die Unterstützung des Landes Kärnten möglich.“ Besonders bedankte sich Repar bei der Familie Gojer, die das Grundstück über ein langfristiges Baurecht zu besonders günstigen Konditionen zur Verfügung stellt. Dadurch könnten die Wohnkosten dauerhaft niedrig gehalten werden.

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Familie Gojer stellte Grundstück zur Verfügung

Für Ludwig Gojer war die Entscheidung rasch gefallen, das ehemalige Areal einer sinnvollen Nutzung zuzuführen.

„Das frei gewordene Grundstück stellen wir gerne für einen der Allgemeinheit dienlichen Zweck zur Verfügung.“

Er bezeichnete das Projekt als wichtigen Beitrag zur Belebung des Ortszentrums und zeigte sich überzeugt, dass die Wohnanlage den zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohnern viel Lebensqualität bieten werde.

Ludwig Gojer bei der Vorstellung samt symbolischem Spatenstich des neuen Projekts in Eberndorf ©Varh Fotografie

Treffpunkt statt Nebeneinander

Bürgermeister Wolfgang Stefitz sieht in dem Projekt einen weiteren Meilenstein für die Gemeinde.

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„Betreubares Wohnen in Eberndorf ist ein weiterer Meilenstein in der altersgerechten Versorgung unserer Marktgemeinde.“

Besonders wichtig seien neben den barrierefreien Wohnungen auch der Gemeinschaftsraum. Dort sollen künftig Beratungen, Veranstaltungen sowie Angebote der Pflegekoordination stattfinden und das Miteinander der Bewohnerinnen und Bewohner gefördert werden.

Bürgermeister Wolfgang Stefitz von der Marktgemeinde Eberndorf ©Varh Fotografie

Schaunig: Ortskerne stärken und Menschen in der Heimat halten

Wohnbaureferentin und Landeshauptmann Stv.in. Gaby Schaunig bezeichnete das Bauvorhaben als Musterprojekt der Kärntner Wohnbaustrategie.

„Wir wollen Ortskerne beleben, leistbares und qualitativ hochwertiges Wohnen schaffen und den Menschen ermöglichen, so lange wie möglich in ihrer Heimatgemeinde zu bleiben.“

Sie würdigte insbesondere den Beitrag der Familie Gojer. Das günstige Baurecht und die Übernahme der Abbruchkosten würden sich direkt auf die spätere Miethöhe auswirken und den Bewohnerinnen und Bewohnern langfristig zugutekommen.

Landeshauptmann Stv. Gaby Schaunig betonte in ihrer Ansprache die Bedeutung des Projekts für leistbares und altersgerechtes Wohnen. ©Varh Fotografie

Wertschöpfung bleibt in Kärnten

Auch Landeshauptmann Daniel Fellner unterstrich die Bedeutung des Projekts für die Region. Er verwies darauf, dass nahezu alle am Bau beteiligten Unternehmen aus Kärnten stammen.

„Großartige Projekte sind immer auf Engagement, Leidenschaft und Herz aufgebaut.“

Damit entstünden nicht nur dringend benötigter Wohnraum, sondern auch regionale Wertschöpfung und Arbeitsplätze.

Landeshauptmann Daniel Fellner bei seiner Ansprache zum Spatenstich der neuen Seniorenwohnanlage in Eberndorf.
©Varh Fotografie

Wohnanlage mit Gemeinschaftsraum und Grünflächen

Alle Wohnungen erhalten eine Einbauküche. Die Erdgeschoßwohnungen verfügen über Terrassen mit Grünflächen, die Obergeschoßwohnungen über Balkone. Der Gemeinschaftsraum soll künftig als kommunikatives Zentrum der Wohnanlage dienen und Platz für gemeinsame Aktivitäten bieten.