Mit dem Baustart setzt die Gemeinde St. Kanzian gemeinsam mit der Neuen Heimat und dem Land Kärnten ein weiteres Zeichen für leistbares Wohnen. Das Generationenwohnhaus soll Menschen unterschiedlicher Altersgruppen unter einem Dach zusammenbringen und ein gemeinschaftliches Miteinander fördern.

Wohnraum für Jung und Alt
Geplant sind insgesamt 16 Wohneinheiten mit Wohnflächen zwischen rund 49 und 65 Quadratmetern. Das Investitionsvolumen beträgt rund 3,6 Millionen Euro. Die Fertigstellung der Wohnanlage ist für Sommer/Herbst 2028 vorgesehen.
LWBK-Geschäftsführer Harald Repar betonte, dass mit dem Projekt nicht nur neuer Wohnraum geschaffen werde. Ziel sei es, ein Wohnumfeld zu gestalten, das Gemeinschaft, soziale Sicherheit und Lebensqualität miteinander verbindet.
Bürgermeister Krainz: „Der Druck wird spürbar reduziert“
St. Kanzians Bürgermeister Thomas Krainz bezeichnete das Projekt als wichtigen Schritt für die Gemeinde. Die Nachfrage nach leistbaren Wohnungen sei seit Jahren hoch. Mit dem neuen Wohnhaus könne der bestehende Bedarf zumindest teilweise gedeckt werden.

Zugleich verwies Krainz auf die gute Infrastruktur in St. Kanzian. Einkaufsmöglichkeiten, öffentliche Verkehrsanbindungen sowie das Postbus-Shuttle befänden sich in unmittelbarer Nähe und machten den Standort besonders attraktiv – sowohl für ältere Menschen als auch für junge Familien.
Land Kärnten unterstützt Wohnbau
Wohnbaureferentin LHStv.in Gaby Schaunig: „Guter Wohnbau beginnt damit, genau hinzuschauen, was die Menschen vor Ort brauchen. Das Generationenwohnen ist ein Zukunftsmodell, weil es Jung und Alt zusammenbringt und Nachbarschaft in den Mittelpunkt rückt.“

Die Wohnbauförderung des Landes Kärnten bilde dabei eine wesentliche Grundlage für die Umsetzung solcher Projekte und ermögliche langfristig stabile Mieten.
Gesundheits- und Pflegereferentin Landesrätin Beate Prettner sieht das Projekt als wichtigen Bestandteil der Landesstrategie „Altern im Mittelpunkt“. Ziel sei es, älteren Menschen ein möglichst langes selbstbestimmtes Leben in ihrer gewohnten Umgebung zu ermöglichen. Betreubares Wohnen schaffe Sicherheit und unterstütze gleichzeitig die Eigenständigkeit der Bewohner.
Regionale Wertschöpfung
Ein Großteil der am Bau beteiligten Unternehmen stammt aus Kärnten. Dadurch bleibt ein wesentlicher Teil der Wertschöpfung in der Region. Die Planung übernimmt die Katzianka | Architektur ZT GmbH aus Villach, die Bauausführung erfolgt durch die Swietelsky AG.