Völkermarkt – Mehr als 450 Lehrlinge absolvieren derzeit ihre Ausbildung an der Fachberufsschule Völkermarkt. Mit der umfassenden Modernisierung soll der Standort künftig noch stärker als landesweites Kompetenzzentrum für die Bereiche Bau sowie Raum und Design etabliert werden. Geplant sind neue Werkstätten, ein moderner Internatszubau, eine zentrale Aula sowie eine umfassende Sanierung der bestehenden Gebäude.
Direktor Günther Pirker zeigte sich beim Spatenstich erleichtert, dass das Projekt nach einer langen Planungsphase nun Realität wird. Er bedankte sich bei allen Beteiligten, die den Weg bis zum Baustart begleitet haben.
„Mit der Generalsanierung und Erweiterung unserer Schule schaffen wir ein Lernumfeld, das den hohen Anforderungen einer modernen Berufsausbildung gerecht wird.“
Lehre braucht attraktive Rahmenbedingungen

Für Finanzreferentin LHStv.in Gaby Schaunig ist die Investition weit mehr als ein Bauprojekt. Moderne Berufsschulen seien eine entscheidende Voraussetzung, um junge Menschen langfristig für eine Lehre zu begeistern.
„Wenn wir jungen Menschen sagen, sie sollen eine Lehre machen, dann müssen wir ihnen auch Ausbildungsstätten bieten, in denen sie sich wohlfühlen und unter besten Bedingungen lernen können.“
Neben modernen Werkstätten setzt das Projekt bewusst auf Nachhaltigkeit. Eine Photovoltaikanlage, energieeffiziente Gebäudetechnik sowie die Weiterverwendung bestehender Einrichtungen sollen den neuen Schulstandort ökologisch und wirtschaftlich zukunftsfit machen.

Bauarbeiten bis Ende 2027
Während der Bauzeit werden Unterricht, Werkstätten und Internat weitgehend ausgelagert, damit die Arbeiten ohne laufenden Schulbetrieb umgesetzt werden können. Lediglich der Küchenbereich bleibt vorerst am bisherigen Standort bestehen. Die Fertigstellung des Projekts ist für Ende 2027 vorgesehen.

Bildungslandesrat Peter Reichmann betonte, dass die Investition nicht nur der Ausbildung zugutekomme, sondern der gesamten Kärntner Wirtschaft.
„Wer in die Fachberufsschule Völkermarkt investiert, investiert in die Zukunft des Bauwesens, des Handwerks und der regionalen Wertschöpfung.“
Mit den neuen Werkstätten, modernen Unterrichtsräumen und einem deutlich aufgewerteten Internat sollen Lehrlinge künftig unter zeitgemäßen Bedingungen auf ihren Beruf vorbereitet werden.