Völkermarkt – Mit dem Kommunalen Energieeffizienzbonus sollen Gemeinden bei Investitionen in Energieeffizienz und nachhaltige Mobilität unterstützt werden. Die Förderung wurde im vergangenen Jahr von Energielandesrat Sebastian Schuschnig initiiert und heuer erneut aufgelegt.
Projekte in Bleiburg und Neuhaus
Im Bezirk Völkermarkt profitieren unter anderem Bleiburg und Neuhaus von der Landesförderung. Im Werner-Berg-Museum in Bleiburg wird der Austausch der Klimageräte unterstützt. In der Gemeinde Neuhaus fließen Fördermittel in Investitionen in eine nachhaltige Radinfrastruktur.
Gemeinsam mit geförderten Vorhaben im Bezirk Wolfsberg werden durch den Energieeffizienzbonus Projekte und Maßnahmen mit einem Gesamtvolumen von rund 350.000 Euro umgesetzt.
Rund 60.000 Euro Förderung für beide Bezirke
Für die Bezirke Völkermarkt und Wolfsberg stehen insgesamt rund 60.000 Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Neben den Projekten im Bezirk Völkermarkt werden beispielsweise auch die Umstellung der Beleuchtung in der Volksschule Bildungswelt Wolfsberg auf LED-Technologie sowie energieeffiziente Elektrogeräte in Preitenegg unterstützt.
„Rund 60.000 Euro Fördergeld gibt es für Projekte in den Bezirken Wolfsberg und Völkermarkt. Das ist eine spürbare Unterstützung für die Kommunen und gleichzeitig ein klares Bekenntnis zu unseren Gemeinden und der regionalen Energiewende“, sagt Energielandesrat Sebastian Schuschnig.
Gemeinden entscheiden über ihren Bedarf
Ein wesentlicher Bestandteil des Kommunalen Energieeffizienzbonus ist laut Schuschnig die Flexibilität bei der Verwendung der Fördermittel. Dadurch sollen Gemeinden jene Maßnahmen umsetzen können, die vor Ort den größten Nutzen bringen.
„Unsere Gemeinden wissen selbst am besten, wo der größte Bedarf besteht und welche Maßnahmen vor Ort am sinnvollsten sind. Genau diese Flexibilität macht den Kommunalen Energieeffizienzbonus aus“, so Schuschnig.
Mit den Förderungen sollen gleichzeitig Investitionen ausgelöst werden, die den Gemeinden langfristig zugutekommen und die regionale Wirtschaft stärken.
Quelle: Büro LR Schuschnig