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Tödlicher Unfall in Traundorf: Pensionist gesteht, 20-Jährigen überrollt zu haben

Neue Erkenntnisse gibt es zu den umfangreichen Ermittlungen nach dem tödlichen Verkehrsunfall mit Fahrerflucht am 9. August 2026 in Traundorf. Bei neuerlichen Überprüfungen mehrerer infrage kommender Fahrzeuge wurde auch ein Feuerwehrmannschaftsfahrzeug einer Freiwilligen Feuerwehr aus dem Bezirk Völkermarkt untersucht.

Neue Erkenntnisse zum Unfall am 9. August 2026 in Traundorf © KI-generiertes Symbolfoto

Bei dem Feuerwehrfahrzeug handelt es sich um einen Mercedes Sprinter, der dem ersten Anschein nach keine Beschädigungen aufwies. Am Unterboden sicherte die Tatortgruppe des Landeskriminalamtes jedoch Gewebeteile. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit handelt es sich dabei um menschliches Gewebe, heißt es seitens der Polizei. Die Spuren werden derzeit untersucht.

Pensionist zeigte sich geständig

Der infrage kommende Lenker, ein Pensionist aus dem Bezirk Völkermarkt, wurde rasch ausgeforscht und einvernommen. Nach anfänglichem Leugnen zeigte sich der Mann geständig.

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Er gab an, am 9. August 2026 einen reglosen menschlichen Körper, der mittig auf der Fahrbahn lag, mit dem Fahrzeug überrollt zu haben. Danach sei er völlig geschockt gewesen und habe die Fahrt fortgesetzt. Etwas später sei er an den Unfallort zurückgekehrt und habe bei der Absicherung des Unfalls geholfen.

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Unfallhergang noch nicht abschließend geklärt

„Gemeinsam mit den befassten Sachverständigen (Obduzent und Verkehrssachverständiger) wird noch geklärt, ob weitere Fahrzeuge am Unfall beteiligt gewesen sein könnten, weswegen eine abschließende Aussage über den Unfallhergang derzeit noch nicht möglich ist“, heißt es seitens der Polizei Kärnten.