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Bleiburger Wiesenmarkt wird zur Plattform für Gewaltprävention und Zivilcourage

Der Bleiburger Wiesenmarkt steht in diesem Jahr auch im Zeichen von Sicherheit, Respekt und Gewaltprävention. Die WIFF Frauen- und Familienberatungsstelle Völkermarkt setzt gemeinsam mit der Stadtgemeinde Bleiburg, der Polizei und der Firma Gojer im Rahmen des Projekts „StoP – Stadt ohne Partnergewalt“ eine Bewusstseinskampagne um.

Das WIFF Frauen- und Familienberatungsteam aus Völkermarkt mit der Leitung Mag.a Christiane Planteu-Siencnik ©WIFF Völkermarkt

Unter dem Motto „Sicherheit und Respekt – Für ein gewaltfreies Leben“ soll während des kommenden Bleiburger Wiesenmarktes auf die Themen Gewaltprävention, Zivilcourage und gegenseitigen Respekt aufmerksam gemacht werden. Gleichzeitig möchten die Kooperationspartner über bestehende Unterstützungs- und Beratungsangebote informieren.

Plakate und Verteilaktion

Geplant sind laut WIFF Völkermarkt mehrere Maßnahmen während des Wiesenmarktes. So werden unter anderem in den WC-Anlagen sowie im Eingangsbereich Plakate mit Botschaften zu Sicherheit, Respekt und Gewaltprävention angebracht.

Am Montag ist außerdem eine Verteilaktion vorgesehen. Dabei sollen Lebkuchenherzen und Haribo-Säckchen mit entsprechenden Botschaften an die Wiesenmarktbesucher ausgegeben werden. Die Aktion soll auf niederschwellige Weise dazu beitragen, das Thema Gewaltprävention im Rahmen des Wiesenmarktgeschehens sichtbar zu machen.

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Polizei als Ansprechstelle vor Ort

Auch die Polizei beteiligt sich an der Initiative und wird an drei Markttagen als Ansprechstelle für Fragen rund um Sicherheit und Gewaltprävention zur Verfügung stehen. Besucher sollen dabei die Möglichkeit haben, sich direkt zu informieren und bei Bedarf auf bestehende Hilfs- und Unterstützungsangebote aufmerksam gemacht zu werden.

Gewalt darf keinen Platz haben!

Mit der gemeinsamen Kampagne wollen WIFF, die Stadtgemeinde Bleiburg, die Polizei und die Firma Gojer ein klares Signal setzen: Gewalt darf keinen Platz haben. Sicherheit und ein respektvolles Miteinander seien eine gemeinsame Verantwortung.

Die Initiative soll dazu ermutigen, nicht wegzuschauen, wenn Gewalt passiert, Betroffene ernst zu nehmen und Unterstützung anzubieten. Aufmerksamkeit, Zivilcourage und das Wissen über vorhandene Hilfsangebote können dazu beitragen, Gewalt frühzeitig zu erkennen und Betroffenen den Weg zu Unterstützung zu erleichtern.