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Große Nachfrage bei Kitas, Kindergärten und Schulen: Kärntens Hitzeschutz-Förderung fast ausgeschöpft

Die Hitzeschutz-Förderung des Landes Kärnten für Kindergärten, Kindertagesstätten und Schulen ist stark nachgefragt. Mit Stand 27. August wurden bereits 171 Maßnahmen aus 62 Gemeinden eingereicht. Damit hat fast jede zweite der 132 Kärntner Gemeinden Projekte beantragt.

171 Hitzeschutz-Maßnahmen wurden in Kärntner Gemeinden eingereicht (Symbolfoto) ©magnific

Rund 3,1 Millionen Euro des insgesamt vier Millionen Euro umfassenden Förderpakets sind bereits vergeben. Etwa 900.000 Euro stehen noch zur Verfügung.

Gefördert werden unter anderem Beschattungen, Sonnensegel, Begrünungen, Entsiegelungen und Trinkbrunnen sowie Rollos, Jalousien, Hitzeschutzfolien, Deckenventilatoren und klimatisierte Ruhebereiche. Das Land übernimmt bis zu 80 Prozent der Kosten.

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Gemeinden sollen verbleibende Mittel nutzen

Landeshauptmann Daniel Fellner sieht in der hohen Nachfrage eine Bestätigung für die Förderung und ruft Gemeinden dazu auf, verbleibende Mittel rasch zu nutzen. Auch Gemeindereferentin Marika Lagger-Pöllinger verweist auf die bereits eingereichten Projekte aus allen Bezirken sowie aus Klagenfurt und Villach.

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Landesrat Peter Reichmann, Landeshauptmann Daniel Fellner und Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger ©LPD Archiv/Wajand

Förderung läuft bis Ende 2027

Die Förderung läuft seit 1. Juli 2026 und ist grundsätzlich bis 31. Dezember 2027 vorgesehen bzw. bis die Mittel ausgeschöpft sind. Weitere langfristige Maßnahmen sollen im Rahmen des Kärntner Klimadialogs erarbeitet werden. Das erste Treffen von Experten ist für Ende September bzw. Anfang Oktober geplant.