Insgesamt 24 Gruppen traten in Hermagor zu realistisch dargestellten Notfallszenarien an. Die Jugendlichen mussten Verletzungen erkennen, Patienten richtig versorgen und dabei auch unter Zeitdruck als Team funktionieren.
Für die Völkermarkter Gruppe gab es im Silberbewerb Grund zur Freude. Völkermarkt 1 „Team“ erreichte mit 1.692 Punkten den dritten Platz. Der Sieg ging an Feldkirchen 1, Wolfsberg 1 „RAWR“ belegte Rang zwei.

©Rotes Kreuz Kärnten

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Erfolgreich bei der Goldprüfung
Besonders anspruchsvoll war der Goldbewerb, bei dem die Jugendlichen einzeln antreten und neben allgemeiner Erster Hilfe auch Notfälle bei Kindern und Säuglingen bewältigen mussten. 16 Jugendliche aus den Bezirken Spittal, Feldkirchen, Völkermarkt, Wolfsberg und Klagenfurt bestanden die Prüfung und erhielten das Leistungsabzeichen in Gold.
Auch eine Premiere stand heuer auf dem Programm…
Bei der Reanimationsstation wurde erstmals eine weibliche Reanimationspuppe eingesetzt. Die Jugendlichen wussten davon im Vorfeld nichts und mussten sich somit auf eine ungewohnte Situation einstellen. Die Botschaft dahinter: Im Ernstfall soll es keine Rolle spielen, ob es sich bei der betroffenen Person um eine Frau oder einen Mann handelt – entscheidend ist, rasch zu helfen.
„Was unsere Jugendlichen hier gezeigt haben, macht uns wirklich stolz. Natürlich freuen wir uns über großartige Ergebnisse. Mindestens genauso wichtig ist aber zu sehen, wie die Gruppen miteinander umgehen, einander unterstützen und gemeinsam Lösungen finden. Genau darum geht es in unserer Jugendarbeit: jungen Menschen Wissen und Sicherheit mitzugeben, aber auch Werte wie Menschlichkeit, Hilfsbereitschaft und Zusammenhalt erlebbar zu machen.“
Landesjugendreferent Hannes Wandaller