Die Sportgemeinschaft Pustritz in der Marktgemeinde Griffen hat in die Zukunft des Vereinsgeländes investiert. Rund 30.000 Euro flossen in Modernisierungsmaßnahmen, dazu kamen zahlreiche freiwillige Arbeitsstunden der Vereinsmitglieder.
Ein wesentlicher Teil der Investitionen betrifft die Energieversorgung. Auf dem Vereinsgelände wurde eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 50 kWp errichtet. Ergänzend dazu verfügt die Anlage über einen Batteriespeicher, mit dem der erzeugte Sonnenstrom auch in den Nachtstunden genutzt werden kann.
Auch bei der Heizung kam es zu einer Umstellung. Die bisherige Ölheizung wurde durch eine Stromheizung ersetzt. Zwei Ladestationen für Elektrofahrzeuge sollen künftig ebenfalls auf dem Vereinsgelände zur Verfügung stehen.
Refinanzierung innerhalb von rund zehn Jahren
Die Kosten für die Maßnahmen trägt die Sportgemeinschaft nach eigenen Angaben vollständig selbst. Durch den geringeren Stromverbrauch und die Möglichkeit, überschüssig produzierten Strom zu verkaufen, rechnet der Verein mit einer Refinanzierung der Investitionen innerhalb von rund zehn Jahren.
Verantwortlich für die Umsetzung ist Obmann Robert Orieschnig. Neben den finanziellen Mitteln brachten sich auch die Vereinsmitglieder mit zahlreichen freiwilligen Arbeitsstunden in die Arbeiten ein.
Vereinsgelände als Treffpunkt
Neben dem Sportbetrieb spielt das Vereinsgelände auch für das gesellschaftliche Leben in Pustritz eine Rolle. Die Sportgemeinschaft führt die Kantine seit einigen Jahren in Eigenregie. Orieschnig ist auch für diesen Bereich als Geschäftsführer verantwortlich.
Mit den nun umgesetzten Maßnahmen soll die Infrastruktur des Vereins langfristig erhalten und der Energieverbrauch reduziert werden. Die Sportgemeinschaft setzt dabei insbesondere auf die Nutzung erneuerbarer Energie und eine schrittweise Abkehr von fossilen Energieträgern.