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Abschied von „Harry Kutscher“: Ein bekanntes Gesicht auf Reisen ist nicht mehr

Mathias Harald Probsdorfer, vielen Menschen besser als „Harry Kutscher“ bekannt, ist vor wenigen Tagen verstorben. Der vielen bekannte Busfahrer war über viele Jahre auf zahlreichen Reisen im In- und Ausland unterwegs und für viele Menschen in Südkärnten ein bekanntes Gesicht.

Südkärnten trauert um „Harry Kutscher“ ©FB/Privat

Mit Mathias Harald Probsdorfer verliert die Region einen Menschen, den viele mit gemeinsamen Reisen, Ausflügen und persönlichen Erinnerungen verbinden. Als „Harry Kutscher“ war er weit über seinen Heimatort hinaus bekannt.

Sein Spitzname wurde für viele zu seinem eigentlichen Erkennungsnamen. Über die Jahre begleitete Probsdorfer zahlreiche Reisegruppen und war dabei nicht nur als Busfahrer, sondern auch als verlässlicher und geselliger Wegbegleiter geschätzt.

Seine Fahrten führten ihn auf zahlreiche Reisen im In- und Ausland. Besonders eng war seine Verbindung zu Rumänien, wohin ihn viele seiner Reisen führten.

Trauer in mehreren Gemeinden und Vereinen

Wie groß seine Bekanntheit in Südkärnten war, zeigen die zahlreichen Reaktionen auf seinen Tod. Die Freiwillige Feuerwehr Altendorf in der Gemeinde Sittersdorf erinnerte unter anderem an gemeinsame Fahrten nach Krems, Bratislava und Piran.

Auch die Gemeinde St. Kanzian am Klopeiner See nahm öffentlich Abschied. Dort wurde an einen langjährigen Begleiter erinnert, der viele gemeinsame Ausflüge mitprägte und über die Jahre zu einem vertrauten Gesicht geworden war.

In Mittlern zu Hause

Seine Heimat hatte Mathias Harald Probsdorfer zum Schluss in Mittlern in der Gemeinde Eberndorf. Dort war er fest verwurzelt, zugleich führten ihn seine beruflichen Wege weit über die Region hinaus.

Im Laufe seines Berufslebens war er unter anderem viele Jahre für ein Busunternehmen in Griffen tätig. Später arbeitete er für Reinsberger Reisen, wo man ihn nach seinem Tod als treuen, verlässlichen und herzlichen Mitarbeiter würdigte.