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ÖVP-Landtagsclub: Austausch vor politischem Herbst

Beim traditionellen Medienabend des ÖVP-Landtagsclubs im Schloss Maria Loretto standen kürzlich der Austausch zwischen Politik und Medien sowie aktuelle Herausforderungen für Kärnten im Mittelpunkt. Markus Malle, Martin Gruber und Sebastian Schuschnig appellierten dabei an eine konstruktive Berichterstattung und mehr Zuversicht bei der Weiterentwicklung des Landes.

Hannes Mak, Markus Malle, Stefanie Ofner, Martin Gruber, Sandra Lassnig, Sebastian Schuschnig, Herbert Gaggl ©Volkspartei Kärnten

Auch heuer luden die Abgeordneten des ÖVP-Landtagsclubs Kärntner Journalisten und Medienmacher zum gemeinsamen Austausch ins Schloss Maria Loretto. Im Mittelpunkt standen aktuelle gesellschaftliche und politische Entwicklungen sowie die Frage, wie Informationen und politische Botschaften die Menschen weiterhin erreichen können.

Clubobmann Markus Malle sieht Medien und Politik dabei vor ähnlichen Herausforderungen. In einer Zeit, in der die Aufmerksamkeit der Menschen zunehmend umkämpft ist, gehe es darum, Inhalte so zu vermitteln, dass sie auch tatsächlich wahrgenommen werden. Daraus ergebe sich eine besondere gesellschaftliche Verantwortung für das Miteinander in Kärnten und Österreich.

Medien als wichtiger Teil der Demokratie

Malle unterstrich zugleich die zentrale Rolle des Journalismus für eine funktionierende Demokratie. Medien seien als „vierte Macht“ unverzichtbar und hätten damit eine wesentliche Funktion bei der öffentlichen Meinungsbildung und der Kontrolle politischer Entwicklungen.

Gruber: Kärnten nicht schlechterreden als nötig

Auch LandeshauptmannStv. Martin Gruber verwies auf die zahlreichen Themen, über die es aktuell zu diskutieren gebe. Neben den weltweiten Umbrüchen und internationalen Entwicklungen betreffe dies insbesondere die Frage, wie sich Kärnten künftig weiterentwickeln soll.

Dabei sprach sich Gruber für einen sachlichen und konstruktiven Umgang mit Problemen aus. Herausforderungen sollten nicht größer dargestellt werden, als sie tatsächlich seien, und politische Konflikte nicht zusätzlich angeheizt werden. Gleichzeitig müsse darauf geachtet werden, Kärnten nicht generell schlechtzureden. Schließlich habe die öffentliche Wahrnehmung des Landes auch Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort.

Ruf des Landes beeinflusst Standortentwicklung

Gerade für Unternehmer und Investoren spiele der Ruf Kärntens eine wichtige Rolle, betonte Gruber. Sie seien es, die mit ihren Investitionen Arbeitsplätze schaffen und damit einen wesentlichen Beitrag zu Wohlstand und wirtschaftlicher Entwicklung im Land leisten.

Markus Malle, Martin Gruber und Sebastian Schuschnig ©Volkspartei Kärnten

Schuschnig setzt auf mehr Zuversicht

Landesrat Sebastian Schuschnig wählte einen Vergleich aus dem Sport, um seine Vorstellung eines konstruktiven gesellschaftlichen Umgangs zu verdeutlichen. Bei Sportveranstaltungen würden Zuschauer die Athletinnen und Athleten am Streckenrand anfeuern, unabhängig davon, ob diese am Ende erfolgreich seien.

Eine ähnliche Haltung wünsche er sich auch in anderen Lebensbereichen. Menschen, die sich engagieren und etwas weiterbringen wollen, sollten zunächst Unterstützung und Ermutigung erfahren, anstatt ihre Vorhaben bereits im Vorfeld schlechtzureden.

Austausch bei kulinarischen Spezialitäten

Neben den Gesprächen über aktuelle Themen kam auch der kulinarische Aspekt nicht zu kurz. Das Team von Adolf Kulterer und seiner „Feinen Küche“ servierte den Gästen erneut Spezialitäten aus der Küche und sorgte damit für einen genussvollen Rahmen des gemeinsamen Abends.