Der Unfall ereignete sich am 9. August gegen 4:23 Uhr auf der B81 im Bereich Traundorf, wo ein 20-Jähriger zu Tode kam. Im Zuge der Ermittlungen konnte schließlich ein Feuerwehrfahrzeug als jenes Fahrzeug ausgeforscht werden, das mit dem Geschehen in Verbindung stand. Der Lenker wurde von der Polizei einvernommen.
Nach Angaben der Polizei hatte der Mann zunächst bestritten, mit dem Unfall in Verbindung zu stehen. Im Zuge der Einvernahme räumte er schließlich ein, den 20-Jährigen überrollt zu haben. Er gab dabei an, dass der junge Mann bereits reglos auf der Fahrbahn gelegen habe.
Kfz-Gutachten bestätigt diese Darstellung
Wie der ORF Kärnten nun berichtet, liegt mittlerweile das Gutachten eines Kfz-Sachverständigen beziehungsweise eines Sachverständigen aus dem Fachgebiet der Unfallanalyse vor. Dieses kommt laut dem Sprecher der Staatsanwaltschaft, Christian Pirker, zum Ergebnis, dass sich das Unfallgeschehen entsprechend der Aussage des Beschuldigten ereignet habe.
Gegenüber dem ORF erklärte Pirker sinngemäß, dass der Beschuldigte mit dem von ihm gelenkten Fahrzeug über das auf der Fahrbahn liegende Opfer gefahren sei. Damit gibt es einen neuen wichtigen Anhaltspunkt für die Rekonstruktion des Geschehens.
Entscheidend ist nun eine andere Frage
Noch nicht geklärt ist allerdings, ob der 20-Jährige zu diesem Zeitpunkt bereits tot war oder noch lebte. Diese Frage könne laut Staatsanwaltschaft nicht durch das Kfz-Gutachten beantwortet werden. Dafür ist ein gerichtsmedizinisches Gutachten erforderlich. Der gerichtsmedizinische Sachverständige soll klären, ob das Überrollen des bereits auf der Fahrbahn liegenden 20-Jährigen die tödlichen Verletzungen verursacht hat oder ob der junge Mann bereits zuvor tödlich verletzt worden war. Mit dem Ergebnis wird laut den aktuellen Angaben des ORF Kärnten in einigen Wochen gerechnet.
Quelle: ORF Kärnten