Wie die Polizeiinspektion St. Kanzian berichtet, wurde die 64-Jährige am 20. Juli 2026 über eine Werbeanzeige in den sozialen Medien auf ein vermeintliches Trading-Angebot aufmerksam. Anschließend stellte sie über einen Messenger-Dienst Kontakt zu einem vermeintlichen Broker her.
Dieser wies die Frau schrittweise an, Geldbeträge auf verschiedene Konten zu überweisen. Auf der Trading-Plattform wurde ihr ein stetig wachsender Kontostand angezeigt.
Auszahlung wurde nicht durchgeführt
Schließlich beantragte die Frau die Auszahlung ihres vermeintlichen Guthabens. Diese wurde zunächst genehmigt, das Geld jedoch nicht ausgezahlt. Als Begründung wurden laut Polizei unter anderem angeblich offene Steuern und interne Fehlbuchungen genannt. Gleichzeitig wurde die 64-Jährige zu weiteren Zahlungen aufgefordert.
Da weiterhin keine Auszahlung erfolgte, kontaktierte die Frau schließlich ihre Bank. Dort wurde sie auf den Betrug aufmerksam gemacht. Der 64-Jährigen entstand laut Polizei ein Schaden in der Höhe eines niedrigen sechsstelligen Eurobetrages.
Was bedeutet „Trading“ und was ist ein „Broker“?
Beim Trading werden Finanzprodukte wie beispielsweise Aktien, Währungen oder Kryptowährungen gekauft und verkauft. Ziel ist es, durch die Kursentwicklung Gewinne zu erzielen. Ein Broker ist dabei ein Vermittler, über den solche Geschäfte abgewickelt werden können.